Strahlen-Alarm im Englischen Garten: Passant meldet erhöhte Radioaktivität
Strahlen-Alarm im Englischen Garten

München – Alarm im Englischen Garten: Ein Passant meldete am Dienstag über den Notruf eine angeblich erhöhte radioaktive Strahlung. Daraufhin rückte die Feuerwehr sofort aus. Doch nach kurzen Messungen konnten die Einsatzkräfte Entwarnung geben.

Einsatz im Norden des Parks

Auf Höhe des Aumeister-Biergartens im Norden des Parks hatte der Mann eine starke Strahlung gemessen, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk über den Einsatz berichtet.

Die Helfer sperrten daraufhin ein paar Meter um die Messstelle den Bereich für Fußgänger und Radfahrer ab. Der Biergarten hatte an dem Tag geschlossen. Eine großräumige Absperrung gab es nicht. Laut Polizei war die Sperrung nötig, damit die Feuerwehr die entsprechenden Messungen vornehmen konnte.

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Keine Gefahr für Passanten

Die Messungen ergaben einen unbedenklichen Wert von 1,5 Mikrosievert. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz abgeschlossen und der Bereich wieder freigegeben. Zum Vergleich: Eine solche einmalige Strahlendosis liegt in einem sehr niedrigen Bereich und entspricht in etwa der natürlichen Hintergrundstrahlung, der Menschen im Alltag ständig ausgesetzt sind. Selbst deutlich höhere Werte wären kurzfristig noch kein Anlass für gesundheitliche Bedenken gewesen, sodass für Passanten zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestand.

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