Fäkalien-Fontäne flutet Wohnung in Berliner Junkie-Hochhaus
Fäkalien-Fontäne flutet Wohnung in Berliner Hochhaus

Ekel-Alarm in Kreuzberg: Fäkalien-Fontäne überflutet Wohnung

Berlin – In den berüchtigten Hochhäusern in der Bergfriedstraße 11 in Berlin-Kreuzberg eskaliert die Lage erneut. Bei Familie B. schoss eine Fäkalien-Fontäne aus Toilette und Badewanne und überflutete die gesamte Wohnung. Der Inhalt eines Abwasserrohrs ergoss sich in den zwei Zimmern und zerstörte Möbel und persönliche Gegenstände. Der Gestank ist unerträglich.

BILD hatte bereits mehrfach über den Horror-Hochhaus-Komplex der Gewobag berichtet. Junkies campieren in den Treppenhäusern, brechen Türen auf und besetzen leerstehende Wohnungen. Die Heizungsanlage ist seit zwei Wochen defekt. Nun kollabiert auch noch das marode Rohrsystem der 70er-Jahre-Platte.

Familie steht vor den Trümmern ihrer Existenz

Ayse B. (40), Mutter von drei Kindern, schildert die Situation: „Als wir nach Hause kamen und die Wohnungstür aufmachten, lief uns die Gülle entgegen. Das Zeug sprudelte aus dem Toilettenbecken und war nicht zu stoppen. Auch die Badewanne war randvoll gefüllt. Die ganze Wohnung stand unter Wasser. Unsere schönen Möbel, unser ganzes Hab und Gut waren zerstört.“

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Dabei hätte die Havarie möglicherweise verhindert werden können. Bereits viermal war Abwasser in WC und Badewanne aufgestiegen. Jedes Mal meldete die Familie den Vorfall, und ein Notdienst schaffte kurzfristig Abhilfe mit dem Hinweis, das Problem liege im Hauptrohr. Doch es geschah nichts.

Gewobag reagiert auf Anfrage

Die Mutter zeigt sich befremdet: „Wir mussten uns von jetzt auf gleich ein Hotel suchen, und es wurde nicht einmal die volle Kostenübernahme zugesichert.“ Auf BILD-Anfrage betont ein Gewobag-Sprecher: „Die Gewobag übernimmt die Unterbringungskosten vollständig.“ Er entschuldigt sich: „Eine derartige Verstopfung mit Wasserschaden ist leider nicht vorhersehbar. Die genaue Ursache wird derzeit noch durch den zuständigen Dienstleister geprüft.“

Die flüssigen Bestandteile der Pampe wurden inzwischen abgepumpt, aber die Wohnung ist unbewohnbar. „Das waren nicht nur unsere vier Wände, sondern unsere Heimat“, sagt die Mutter verzweifelt. Die Gewobag prüft nun, ob der Familie kurzfristig eine Umsetzwohnung angeboten werden kann.

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