Sächsische Linke will mit 'Roten Rathäusern' und zweistelligem Ergebnis zurück
Sächsische Linke: 'Rote Rathäuser' und zweistelliges Ziel

Sächsische Linke kämpft um kommunale Stärke und zweistelliges Landtagsergebnis

Die sächsischen Linken präsentieren sich nach einer Klausurtagung des Landesvorstandes mit den Landtags- und Bundestagsabgeordneten in kämpferischer und selbstbewusster Verfassung. Der starke Mitgliederzuwachs der vergangenen Monate dient als Beleg dafür, dass die Partei ihre Talsohle im Freistaat durchschritten hat und nun neue Zuversicht schöpft.

Angriffslustige Parteispitze setzt auf soziale Themen

In einer offiziellen Mitteilung äußerte sich die Parteispitze deutlich: „Wir werden als geeinte, kämpferische und sozialistische Partei dafür sorgen, dass es in Sachsen wieder um die Menschen geht – nicht um die Konzerne.“ Die Linken treten ein für Umverteilung von oben nach unten, soziale Sicherheit, gute Löhne, bezahlbare Mieten, eine solidarische Gesundheitsversorgung und einen funktionierenden Staat auf allen Ebenen.

„Rote Rathäuser“ als strategischer Schwerpunkt in der Kommunalpolitik

Um diese Ziele zu erreichen, möchten die Linken unter dem Schlagwort „Rote Rathäuser“ ihre Präsenz in den Kommunen deutlich ausbauen. Der Fokus liegt dabei besonders auf Leipzig, wo die Partei im Frühjahr 2027 Skadi Jennicke als Kandidatin für das Stadtoberhaupt ins Rennen schickt. „Im Superwahljahr 2029 wollen wir in allen Landkreisen und kreisfreien Städten wieder stark in den Kommunalvertretungen vertreten sein – dafür wollen wir die Zahl unserer kommunalen Mandate mehr als verdoppeln“, teilte die Partei mit.

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Ambitionierte Ziele für die Landtagswahl 2029

Bei der Landtagswahl 2029 kämpfen die Linken um Direktmandate in Leipzig, Dresden und Chemnitz. „Wir treten mit dem Anspruch an, in jedem Wahlkreis zweistellig zu werden und Verantwortung für ein solidarisches, antifaschistisches Sachsen zu übernehmen.“ Dies stellt eine deutliche Steigerung dar, nachdem die Partei bei der Landtagswahl 2024 mit einem Zweitstimmenergebnis von nur 4,5 Prozent ihr bislang schlechtestes Ergebnis eingefahren hatte.

Starker Mitgliederzuwachs als Basis für den Aufschwung

Dennoch konnten die Linken 2024 als Fraktion in das Parlament einziehen, da sie in Leipzig zwei Direktmandate holten. Zuletzt erlebte die Partei einen bemerkenswerten personellen Zuwachs. Mit gut 11.300 Mitgliedern ist sie inzwischen wieder die größte Partei im Freistaat. Im Jahr 2025 wuchs die Partei nach eigenen Angaben um mehr als 4.400 Mitglieder, was die Basis für ihre aktuellen ambitionierten Pläne bildet.

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