First Lady mit 23? Bardellas Romanze mit italienischer Prinzessin könnte Karriere gefährden
Bardellas Romanze mit Prinzessin: Karriere-Risiko für Frankreichs Rechten

First Lady im Sissi-Alter? Bardellas Romanze mit italienischer Adeliger

Wird Frankreichs nächste First Lady eine 23-jährige italienische Prinzessin sein? Diese Frage beschäftigt seit der Enthüllung durch das Magazin Paris Match die Medien in Frankreich und Italien. Jordan Bardella (30), politischer Ziehsohn von Marine Le Pen und klarer Favorit für die Präsidentschaftswahlen 2027, hat sich in Prinzessin Maria Carolina von Bourbon-Sizilien (22) verliebt.

Politisch hochexplosive Liebesbeziehung

Die Romanze zwischen dem Rechtspopulisten und der Adeligen ist politisch äußerst brisant. Bardella, der aus einfachen Verhältnissen in der Pariser Vorstadt Drancy stammt, gilt als „Kandidat des Volkes“. Seine Verbindung zur schwerreichen Prinzessin, die zwischen Italien, Monaco und Paris pendelt und auf Instagram 219.000 Follower hat, könnte dieses Image beschädigen.

„Man kann nicht gleichzeitig ein Volkskandidat sein und mit einer Adligen für Hochglanz-Reportagen posieren“, zischt es bereits aus dem Umfeld von Marine Le Pen. Die französische Zeitung Le Parisien warnt vor „zu viel Bling-Bling“ – ein toxischer Begriff, der einst an Ex-Präsident Nicolas Sarkozy klebte.

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Prinzessin zwischen Glamour und Bodenständigkeit

Maria Carolina di Borbone delle Due Sicilie, wie sie mit vollem Titel heißt, führt ein Leben zwischen High Society und sozialem Engagement. Die direkte Nachfahrin von Sonnenkönig Ludwig XIV. modelt nebenbei, liebt schnelle Motorräder und teure Handtaschen, setzt sich aber auch für Umwelt- und Meeresschutz sowie gegen Gewalt an Frauen ein.

„Prinzessin zu sein ist kein Märchen, sondern ein Leben voller Pflichten und Verantwortlichkeiten“, erklärt die 22-Jährige. Sie hat bereits dem Tod ins Auge geblickt: 2025 verunglückte sie schwer mit ihrer Harley-Davidson, musste wiederbelebt werden und verbrachte Zeit auf der Intensivstation.

Heimliche Anbandelei und öffentlicher Wirbel

Kennengelernt haben sich das Paar beim Formel-1-Grand-Prix in Monaco 2025. Bis auf eine zufällige Sichtung im Januar 2026 verlief ihre Beziehung diskret. Umso größer ist nun der Medienwirbel nach der Veröffentlichung romantischer Spaziergang-Fotos auf Korsika durch Paris Match.

Besonders pikant: Bardellas Ex-Freundin ist eine Nichte von Marine Le Pen. Aus diesem Umfeld kommen jetzt kritische Stimmen. Auch die Verbindung der Prinzessin-Familie zu Donald Trump – sie waren Gäste in Mar-a-Lago – könnte Bardella schaden, der sich erst kürzlich von Trump distanzierte.

Hochzeitsglocken oder Karriereende?

Die Zeitung Le Monde spekuliert bereits über eine Hochzeit in der Basilika von Saint-Denis, wo französische Könige begraben liegen. Mit 23 wäre Maria Carolina die jüngste First Lady Frankreichs – jünger als Lady Diana (20) oder Kaiserin Sissi (16) bei ihrer Vermählung.

Doch die Frage bleibt: Wird die Beziehung Bardellas Aufstieg zum Élysée-Palast beflügeln oder sein Image als Mann aus dem Volk ruinieren? Für den Arbeiterjungen aus Drancy könnte der Glamour-Faktor der Prinzessin zum politischen Risiko werden. Gleichzeitig könnte die junge, moderne Adelige seinem Image neue Facetten verleihen.

Maria Carolina ist ein Leben im goldenen Käfig gewohnt: Sechssprachige Erziehung mit mehr als einem Dutzend Hauslehrern, Schuluniform-Pflicht zu Hause, strikter Stundenplan. Ein Leben als First Lady mit Bodyguards, Chauffeuren und Personal wäre für sie nur ein kurzer Flug von einem privilegierten Umfeld ins nächste.

Ob aus der Romanze das Polit-Glamour-Paar des Jahrzehnts oder der Anfang vom Ende eines aufstrebenden Politstars wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Die Liebesbeziehung zwischen dem Rechtspopulisten und der italienischen Prinzessin wird Frankreichs politische Landschaft bis zur Wahl 2027 beschäftigen.

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