Anklam vor entscheidender Bürgermeisterwahl: Podiumsdiskussion als letzte Orientierung
In der vorpommerschen Stadt Anklam spitzt sich der Wahlkampf zur Bürgermeisterwahl zu. Am 12. April 2026 entscheiden die Bürgerinnen und Bürger, wer für die kommenden acht Jahre die Geschicke der Stadt im Rathaus lenken wird. Der Wahltermin rückt damit in greifbare Nähe, und die letzten Wochen des Wahlkampfs sind geprägt von intensiven Debatten und öffentlichen Auftritten der Kandidaten.
Die Kontrahenten im Rennen um das Rathaus
Zur Wahl stehen der amtierende Bürgermeister Michael Galander von der Initiative für Anklam (IfA) sowie sein Herausforderer Jörg Valentin, der für die Alternative für Deutschland (AfD) antritt. Beide Politiker haben sich bereits in mehreren öffentlichen Duellen präsentiert und ihre stadtpolitischen Positionen unter anderem vor dem Seniorenbeirat der Stadt dargelegt. Nun steht die nächste wichtige Veranstaltung auf dem Programm, die den Wählern als Entscheidungshilfe dienen soll.
Podiumsdiskussion im historischen Ambiente
Am Dienstag, dem 31. März 2026, ab 18 Uhr veranstalten der Nordkurier und das Regionalzentrum für demokratische Kultur vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) eine offene Podiumsdiskussion. Der Veranstaltungsort ist dabei von besonderer symbolischer Bedeutung: Das ehemalige Wehrmachtgefängnis in Anklam bietet als historischer Ort einen eindrucksvollen Rahmen für diese demokratische Debatte.
Interessierte Wählerinnen und Wähler erhalten bei dieser Veranstaltung die Gelegenheit, die beiden Bürgermeisterkandidaten näher kennenzulernen, mehr über ihre politischen Ziele zu erfahren und die Unterschiede in ihren Programmen zu erkennen. Die Veranstalter betonen ausdrücklich, dass Publikumsfragen nicht nur willkommen, sondern ausdrücklich erwünscht sind.
Aktive Bürgerbeteiligung wird gefördert
Für Bürgerinnen und Bürger, die bereits konkrete Fragen an die Kandidaten haben, besteht sogar die Möglichkeit, diese schon im Vorfeld der Veranstaltung einzureichen. Fragen können per E-Mail an die Adresse podium@nordkurier.de gesendet werden, um sicherzustellen, dass auch Themen berücksichtigt werden, die den Anklamern besonders am Herzen liegen.
Diese Podiumsdiskussion stellt eine wichtige demokratische Plattform dar, die Transparenz fördert und den direkten Dialog zwischen den Bewerbern und der Bürgerschaft ermöglicht. In der entscheidenden Phase vor der Wahl soll sie den Menschen in Anklam helfen, eine informierte und reflektierte Entscheidung an der Urne zu treffen.



