Totengebet für getöteten Ajatollah Chamenei im Iran abgehalten
Totengebet für Chamenei: Großajatollah leitet Trauerfeier

Knapp vier Monate nach seiner Tötung durch einen israelischen Luftangriff hat im Iran das Totengebet für den obersten Führer Ali Chamenei stattgefunden. Der 97-jährige Großajatollah Dschafar Sobhani leitete am zweiten Tag der öffentlichen Trauerfeiern die Zeremonie in Teheran, wie auf Aufnahmen des Staatsfernsehens zu sehen war.

Chamenei am 28. Februar getötet

Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden. Anschließend führten die USA und Israel mehr als fünf Wochen Krieg gegen den Iran, bis sich Vertreter aus Washington und Teheran Anfang April auf eine Waffenruhe einigten. Der Leichnam Chameneis bleibt noch bis Montag in Teheran aufgebahrt.

Beisetzung in Maschhad geplant

Nach den Zeremonien in Teheran sind weitere Trauerfeiern in der Pilgerstadt Ghom und dem Nachbarland Irak geplant. Die Beisetzung soll am Donnerstag in Chameneis Heimatstadt Maschhad erfolgen. Derzeit wird im Iran darüber spekuliert, ob Chameneis Sohn und Nachfolger Modschtaba erstmals nach seiner Ernennung öffentlich auftreten wird. Iranischen Medien zufolge ist jedoch nicht vorgesehen, dass der 56-Jährige ein Gebet leitet.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Weitere Totengebete geplant

In Ghom soll der einflussreiche Ajatollah Makarem Schirasi (99) das Totengebet leiten, in Maschhad Nuri Hamedani (101). Die Trauerfeierlichkeiten für den getöteten Staatsoberhaupt ziehen sich über mehrere Tage hin und werden von zahlreichen Gläubigen begleitet.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration