Kommentar: Stoppt die Beamten-Flut!
Deutschlands Finanzen ächzen immer stärker unter der Last der Pensionen. Für das Altersruhegeld von aktuell zwei Millionen Beamten hat kaum ein Bundesland ausreichend vorgesorgt. Zig Milliarden Euro fehlen – weil Bund, Länder und Kommunen über Jahrzehnte hinweg verbeamtet haben, als gäbe es kein Morgen mehr.
Ein System am Limit
Die Pensionslasten steigen unaufhaltsam. Immer mehr Beamte gehen in den Ruhestand, während die Beiträge der aktiven Beschäftigten nicht ausreichen, um die Versorgung zu finanzieren. Die Lücke in den Haushalten wächst, und die öffentliche Hand muss immer neue Schulden aufnehmen, um die Pensionen zu bezahlen. Dabei wäre es möglich, die Situation zu entschärfen – wenn der Staat endlich umsteuert.
Keine Verbeamtung für Lehrer und Sachbearbeiter
Weder Lehrer noch Hochschulprofessoren und auch die meisten Sachbearbeiter in kommunalen Behörden müssen Beamte sein, um ihre Jobs ordentlich zu erledigen. Die Verbeamtung ist in vielen Fällen ein Relikt aus vergangenen Zeiten, das heute mehr schadet als nützt. Bei Lehrern kam es immer wieder zu Verbeamtungs-Wettbewerben zwischen den Ländern, die sich gegenseitig die Lehrkräfte abspenstig machten – mit der Aussicht auf Unkündbarkeit und satte Pensionen. Dieser Wettlauf muss gestoppt werden.
Ein Kurswechsel für die Zukunft
Ein sofortiger Stopp der übermäßigen Verbeamtung würde das aktuelle Pensionsproblem zwar nicht lösen. Aber nachfolgenden Generationen würde die Last genommen, für den Verbeamtungs-Wahn unserer Tage zu zahlen. Es ist an der Zeit, dass der Staat umdenkt und die Verbeamtung auf wirklich notwendige Bereiche beschränkt. Nur so können die öffentlichen Finanzen langfristig entlastet und die Generationengerechtigkeit wiederhergestellt werden.



