Die irakischen Behörden haben eine hochrangige Anti-Korruptionspolitikerin festgenommen. Bei der Durchsuchung ihres Anwesens wurden nach offiziellen Angaben umgerechnet rund 13,6 Millionen Euro in bar sowie ein Bikini aus Gold sichergestellt. Die Razzia gilt als einer der größten Schläge gegen Korruption im Irak seit Jahren.
Details der Razzia
Die Festnahme erfolgte im Rahmen einer groß angelegten Anti-Korruptionsoperation. Die Politikerin, die selbst für die Bekämpfung von Korruption zuständig war, steht nun im Verdacht, systematisch Gelder veruntreut zu haben. Neben dem Bargeld fanden die Ermittler auch mehrere Goldbarren und den goldenen Bikini, dessen Wert auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt wird.
Reaktionen und Hintergrund
Die Nachricht von der Festnahme sorgt im Irak für Aufsehen. Viele Bürger zeigen sich schockiert, dass ausgerechnet eine Korruptionsbekämpferin in solche Machenschaften verwickelt sein soll. Die Operation ist Teil einer Reihe von Maßnahmen der irakischen Regierung, um die grassierende Korruption im Land einzudämmen. Laut Transparency International belegt der Irak auf dem Korruptionswahrnehmungsindex einen der hinteren Plätze.
Ein Sprecher der Anti-Korruptionsbehörde erklärte: „Diese Festnahme zeigt, dass niemand über dem Gesetz steht. Wir werden weiterhin gegen Korruption vorgehen, unabhängig von der Position der Täter.“ Die Ermittlungen dauern an, und es werden weitere Festnahmen nicht ausgeschlossen.



