Ex-SPD-Chef Beck spricht über politische Härte und Verletzungen
Ex-SPD-Chef Beck: Politische Härte und Verletzungen

Kurt Beck, ehemaliger rheinland-pfälzischer Ministerpräsident und SPD-Bundesvorsitzender, hat in einem Gespräch mit der Funke Mediengruppe offen über die Härte in der Politik gesprochen. Der 76-Jährige sagte, er habe bestimmte Verletzungen aus seiner politischen Laufbahn nie ganz verarbeitet. „Das habe ich nie ganz verarbeitet“, so Beck wörtlich.

Nächtliche Gedankenspiele und mulmiges Gefühl

Beck berichtete von nächtlichen Gedankenspielen, die ihn manchmal nicht loslassen. Mit Blick auf den Zustand der Demokratie in Deutschland wird ihm „mulmig“, wie er einräumte. Der SPD-Politiker, der von 1994 bis 2013 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz war und von 2006 bis 2008 die SPD bundesweit führte, zeigte sich besorgt über die politische Kultur.

Ehrliche Worte eines erfahrenen Politikers

Der Ex-SPD-Chef sprach auch über die emotionale Belastung, die mit Spitzenämtern einhergeht. „Die Politik ist ein hartes Geschäft“, sagte Beck. Er betonte, dass er trotz aller Rückschläge stets versucht habe, sachlich und fair zu bleiben. Das Gespräch führte Jan Dörner, Chefreporter Politik der Funke Mediengruppe, und wurde am 13. Juni 2026 veröffentlicht.

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Beck, der heute noch als politischer Berater gefragt ist, mahnte zugleich, die Demokratie müsse gegen Angriffe von innen und außen verteidigt werden. Seine Aussagen kommen zu einer Zeit, in der die politische Stimmung in Deutschland als angespannt gilt.

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