Kalenderblatt: Was geschah am 6. Juni? Historische Ereignisse
6. Juni: Historische Ereignisse und Geburtstage

Das Kalenderblatt für den 6. Juni 2026

Der 6. Juni ist ein Datum voller historischer Ereignisse, Geburts- und Todestage. Hier ein Rückblick auf bedeutende Geschehnisse und Persönlichkeiten.

Historische Daten

  • 2021: Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erzielt die CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff einen deutlichen Sieg mit 37,1 Prozent der Stimmen und 40 der 97 Sitze. Die AfD bleibt mit 20,8 Prozent trotz Verlusten zweitstärkste Kraft, gefolgt von der Linken (11,0 Prozent), SPD (8,4), FDP (6,4) und Grünen (5,9).
  • 1986: Der Historiker Ernst Nolte veröffentlicht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den Aufsatz „Vergangenheit, die nicht vergehen will“. Dieser Text löst den sogenannten Historikerstreit über die Deutung des Holocaust aus.
  • 1971: Der Bundesliga-Skandal wird öffentlich. Horst-Gregorio Canellas, Präsident der abgestiegenen Offenbacher Kickers, präsentiert Tonbandaufnahmen, die Spielmanipulationen durch Bestechung in der abgelaufenen Saison belegen. In der Folge werden 52 Spieler, zwei Trainer und sechs Funktionäre verurteilt; Kickers Offenbach und Arminia Bielefeld verlieren ihre Lizenz.
  • 1971: In der Illustrierten Stern bekennen sich 374 Frauen öffentlich zu einem Schwangerschaftsabbruch. Mit dieser Selbstbezichtigungskampagne protestieren sie gegen den § 218, der Abtreibungen unter Strafe stellt.
  • 1951: Die ersten Berliner Internationalen Filmfestspiele, die Berlinale, werden im Titania-Filmpalast in Berlin eröffnet.

Geburtstage

  • 1976: Bijan Djir-Sarai (50), deutscher Politiker, Generalsekretär der FDP von 2022 bis 2024.
  • 1966: Anthony Yeboah (60), ghanaischer Fußballspieler, unter anderem für den Hamburger SV aktiv von 1997 bis 2001.
  • 1956: Björn Borg (70), schwedischer Tennisspieler, fünfmaliger Wimbledon-Sieger in Folge von 1976 bis 1980.
  • 1926: Klaus Tennstedt, deutscher Dirigent, Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra von 1983 bis 1987, gestorben 1998.

Todestage

  • 1946: Gerhart Hauptmann, deutscher Schriftsteller und Dramatiker („Die Weber“, „Die Ratten“), Träger des Nobelpreises für Literatur 1912, geboren 1862.

Dieses Kalenderblatt erinnert an die Vielfalt der Geschichte, die sich an einem einzigen Tag im Jahr ereignet hat.

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