Bundespolizei meldet über 50.000 unerlaubte Einreisen seit Mai 2025
Bundespolizei: 50.000 unerlaubte Einreisen seit Mai 2025

Die Bundespolizei hat seit Mai 2025 insgesamt 50.328 unerlaubte Einreisen nach Deutschland festgestellt. Wie die Behörde mitteilte, wurden zwischen dem 8. Mai 2025 und dem 31. Mai 2026 insgesamt 36.786 Personen unmittelbar an der Grenze oder im Zusammenhang mit einem illegalen Grenzübertritt zurückgewiesen. Von diesen Personen gehörten 307 zu vulnerablen Gruppen, die ein Asylgesuch äußerten.

Hintergrund der verschärften Grenzkontrollen

Vor etwa einem Jahr hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) die Grenzkontrollen intensiviert. Zuvor waren diese bereits von seiner Amtsvorgängerin Nancy Faeser (SPD) auf alle deutschen Landesgrenzen ausgeweitet worden. Dobrindt wies die Bundespolizei an, Asylbewerber zurückzuweisen – mit Ausnahme von Kranken, Schwangeren und anderen Menschen, die besonderer Hilfe bedürfen. Zuvor waren lediglich Menschen ohne Asylgesuch sowie Ausländer mit Wiedereinreisesperre zurückgewiesen worden.

Ergebnisse der Kontrollen

In dem Zeitraum von gut einem Jahr wurden laut Bundespolizei 1.904 Personen aufgrund einer Wiedereinreisesperre für Deutschland an der Einreise gehindert. Zudem wurden 1.409 Schleuser vorläufig festgenommen. Die Behörde stellte außerdem 1.688 Personen aus dem links-, rechts- und ausländerextremistischen oder dem islamistischen Spektrum fest. Im Rahmen der Grenzkontrollen konnten Bundespolizisten zudem 9.396 Menschen mit offenen Haftbefehlen festnehmen.

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Weitere Entwicklungen

Die Maßnahmen stehen im Kontext einer verschärften Migrationspolitik. Kritiker weisen darauf hin, dass die deutsche Kürzung von Asylleistungen gegen EU-Recht verstoßen könnte. Die Bundespolizei betont jedoch den Erfolg der Kontrollen bei der Bekämpfung illegaler Migration und Schleuserkriminalität.

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