Ueckermünde: Wahlplakate zerstört - Neuer Vorfall in brutaler Bürgermeisterwahl
Ueckermünde: Neuer Vorfall in brutaler Bürgermeisterwahl

Ueckermünde: Wahlplakate zerstört - Neuer Vorfall in brutaler Bürgermeisterwahl

Die Stadt Ueckermünde kommt trotz verstärkter Polizeipräsenz vor der anstehenden Bürgermeisterwahl nicht zur Ruhe. Nach einer Serie von gewalttätigen Vorfällen, darunter Schüsse, ein Brandanschlag und zerstochene Reifen, gibt es nun einen neuen Ärger. Am frühen Sonnabendmorgen wurden in der Oststraße fünf Wahlplakate für die Bürgermeisterwahl beschädigt, wie die Polizei mitteilte.

Plakate von Laternen abgerissen

Beamte in einem Funkstreifenwagen entdeckten die zerstörten Plakate gegen 3.45 Uhr. Nach derzeitigem Kenntnisstand beschädigten bisher unbekannte Täter die Plakate mit einer Größe von 50 mal 70 Zentimetern. Sie wurden von den Laternenmasten abgerissen. Die Taten müssen sich zwischen 0.45 Uhr und 3.45 Uhr ereignet haben. Der Sachschaden wird auf etwa 250 Euro geschätzt.

Am Tatort wurden laut Polizei Spuren gesichert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise. Wer im genannten Tatzeitraum an der Oststraße relevante Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich zu melden. Kontaktmöglichkeiten sind die Polizei in Ueckermünde unter der Telefonnummer 039771 820, die Onlinewache der Landespolizei MV oder jede andere Polizeidienststelle.

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Brandanschlag, Schüsse und Polizeischutz im Wahlkampf

Währenddessen laufen die Ermittlungen zu mehreren Angriffen gegen die Bürgermeister-Kandidaten weiter. Karsten Berndt (parteilos) erlebte zerstörte Scheiben an seinem Büro am Markt, einen mutmaßlichen Wurf eines Brandsatzes auf sein Wohnhaus und zerstochene Reifen an seinem Pkw. Meik von Deetzen (parteilos) musste Knallgeräusche an seinem Wohnhaus hinnehmen, die sich die Bewohner als Schüsse erklärten. Die Polizei ermittelt auch wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag.

Zur angekündigten verstärkten Polizeipräsenz schweigen die Beamten. Ein Kandidat berichtete jedoch, dass die Polizei in Streifenwagen sechsmal am Tag an seinem Wohnhaus nach dem Rechten schaut. Zuletzt war auch beim Jahresempfang im Bürgersaal ein Polizeiauto unterhalb des Schlosses postiert. Beim Bürgermeisterforum im Kino warfen Unbekannte zudem einen Stein in die Scheibe eines Polizeiautos und konnten entkommen.

Die Serie von Vorfällen wirft ein düsteres Licht auf den Wahlkampf in Ueckermünde und unterstreicht die Notwendigkeit erhöhter Sicherheitsmaßnahmen. Die Polizei bleibt in erhöhter Alarmbereitschaft, während die Bürger auf eine friedliche Abstimmung hoffen.

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