Münchens Freibäder starten mit neuem Kassensystem: Mehr Komfort, aber vorerst Einschränkungen
Wenn die ersten warmen Tage des Jahres kommen, zieht es die Münchnerinnen und Münchner traditionell in die städtischen Freibäder. Doch in dieser Saison müssen sich Badegäste auf eine bedeutende Veränderung einstellen. Die Münchner Stadtwerke (SWM) modernisieren pünktlich zum Saisonstart am 1. Mai ihre Kassensysteme in allen 15 Bädern der Stadt.
Umstellung mit Übergangsphase
Die bisherigen Kassensysteme waren seit rund zwei Jahrzehnten im Einsatz und werden nun durch eine moderne Technologie ersetzt. Langfristig versprechen die Stadtwerke damit vereinfachte Abläufe und einen verbesserten Service für alle Besucher. Während der Übergangsphase bis zum 30. April müssen sich Badegäste jedoch auf vorübergehende Einschränkungen einstellen.
Folgende Regelungen gelten während der Umstellungsphase:
- Im Webshop sind bis zum 30. April weder E-Tickets noch Monatskarten erhältlich
- Eintrittskarten können ausschließlich vor Ort an den Kassen gekauft werden
- Die digitalen Angebote werden nach und nach wieder freigeschaltet
Die neue M-Bäderkarte
Zentraler Bestandteil der Modernisierung ist die neue M-Bäderkarte, die in zwei Varianten angeboten wird:
- Als klassische Chipkarte
- In digitaler Form für mobile Endgeräte
Beide Varianten lassen sich miteinander verbinden, sodass Guthaben flexibel genutzt und verwaltet werden kann. Die Stadtwerke kündigen zudem zusätzliche bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten an, um den Zugang für alle Badegäste zu erleichtern.
Zeitplan und Besonderheiten
Die Umstellung beginnt am 1. Mai in den Freibädern. Die Hallenbäder folgen während ihrer Revisionszeiten, wenn sie für Wartungs- und Reinigungsarbeiten geschlossen sind. Eine Übersicht über den Zeitplan finden Interessierte auf der Website der Stadtwerke.
Wichtige Informationen für Besitzer der bisherigen M-Bäderkarte:
- Die alte Karte bleibt in noch nicht umgestellten Bädern vorerst gültig
- Sie kann dort auch weiterhin aufgeladen werden
- Neue Karten des alten Typs werden jedoch nicht mehr ausgestellt
Fristen und Anreize
Bis Oktober sollen alle Systeme der 15 Bäder umgestellt sein. Besitzer von Restguthaben auf der alten Karte können dieses bis Ende Dezember auf die neue Karte übertragen lassen. Wer diesen Schritt rechtzeitig erledigt, erhält als Bonus eine Freikarte für die Münchner Bäder. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich den Restbetrag auszahlen zu lassen.
Unverändert bleibt die Möglichkeit, Eintrittskarten weiterhin bar an den Kassen zu bezahlen. Die Stadtwerke betonen, dass trotz der kurzfristigen Einschränkungen während der Umstellungsphase langfristig ein deutlich verbesserter Service für alle Badegäste entstehen soll.



