Demminer Frühjahrsputz: Gemeinsam für eine saubere Stadt vor der Kunstnacht
Demminer Frühjahrsputz: Saubere Stadt vor Kunstnacht

Demminer Frühjahrsputz: Gemeinsam für eine saubere Stadt vor der Kunstnacht

In Demmin hat ein groß angelegter Frühjahrsputz gezeigt, was gemeinsames Anpacken bewirken kann. Am Sonnabend waren die Bürger aufgerufen, um im Stadtgebiet für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen, insbesondere mit Blick auf die bevorstehende Kunstnacht. Etwa 80 Teilnehmer folgten dem Aufruf der Hansestadt und arbeiteten fleißig an verschiedenen Orten, darunter am Bahnhof, am Reitplatz, am Stadion, um die Bibliothek herum und vor allem am Gelände um den Mühlengraben.

Schwerpunkt Mühlengraben-Promenade: Vom verwilderten Gelände zur Wohlfühlzone

Bürgermeister Thomas Witkowski (CDU) eröffnete den Arbeitseinsatz und betonte, dass die Mühlengrabenpromenade zu einem Ort des Wohlfühlens werden solle. „Demmin macht sich hübsch“, sagte er und dankte dem Organisationsteam um Bauamtsleiter Thomas Engler. Das verwilderte Gelände zwischen der Unterwallstraße und dem Mühlengraben wurde eingeebnet und für die Kunstnacht vorbereitet. Dafür setzten die städtischen Unternehmen schwere Technik ein, darunter Radlader, Multicar, Fräsen, Laubpuster und Motorsensen, unterstützt durch die Firma Riesebeck.

Vielfältige Helferteams und engagierte Einsätze

Die Aktion vereinte Teams von Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (Wobau), Stadtwerken Demmin, Peene-Werkstätten, Technischem Hilfswerk (THW), Stadtvertretern, Vereinen und Bürgern. Volker Gissendorf, Geschäftsführer der Stadtwerke, erklärte, dass 15 Mitarbeiter mit umfangreichem Equipment anrückten. Frank Müller von der Wobau betonte: „Es ist für uns eine Ehrensache, mitzumachen. Wir haben extra unsere Technik mitgebracht.“ Die Helfer sammelten Müll, harkten Laubberge zusammen, schnitten überhängende Äste zurück und entsorgten Grünschnitt in speziellen Containern.

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Kreative Ideen und nachhaltige Verbesserungen

Neben der Reinigung wurden auch kreative Projekte umgesetzt. Volker Gissendorf und sein Team verwandelten leere Betonkästen in Blumenbeete, indem sie Entwässerungslöcher bohrten und Blumenerde einfüllten. Die THW-Jugend trennte Bauschutt, Müll und Grünschnitt, während große Maschinen das Gelände planierten und mit Muttererde abdeckten. Anschließend wurden Samen für Gras und Wildblumen ausgebracht, um die Fläche nachhaltig zu begrünen.

Gemeinsames Mittagessen und zufriedene Bilanz

Nach getaner Arbeit trafen sich die Helfer an einer langen Tafel in der Unterwallstraße zu einem gemeinsamen Mittagessen mit Kartoffelsalat und Würstchen. Adelheid Blum (AfD) berichtete von der Säuberung des Bahnhofsvorplatzes, wo Unmengen an Zigarettenkippen und Müll lagen. Bauamtsleiter Thomas Engler zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Großartig ist, dass das ehemals verwilderte Freigelände nun eingeebnet und angesät wurde.“ Er dankte allen fleißigen Helfern und betonte, dass die Kunstnacht nun kommen könne.

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