Digitalisierungszentrum Zeitz startet 2026 mit neuen Formaten für Wirtschaft, Bürger und Verwaltung
DZZ Zeitz: Neue Formate für digitale Transformation 2026

Digitalisierungszentrum Zeitz startet 2026 mit neuen Formaten für Wirtschaft, Bürger und Verwaltung

Das Digitalisierungszentrum Zeitz (DZZ) erweitert im Jahr 2026 sein Angebot für Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunen in der Region. Projektmanager Jan Wittke und DZZ-Leiter Matthias Laue geben Einblicke in neue Veranstaltungsreihen und Kooperationen, die den digitalen Wandel in Zeitz und dem Burgenlandkreis unterstützen sollen. Matthias Laue betont das große Potenzial dieser Initiativen für die regionale Entwicklung.

Unternehmen im Fokus: Praxisnahe Formate für den Mittelstand

Für lokale Unternehmen startet das DZZ mit zwei Formaten in das Frühjahr. Ein Höhepunkt ist das Seminar und „Unternehmergrillen“ am 7. Mai 2026 von 16.30 bis 20 Uhr, das Raum für informellen Austausch, Vernetzung und Impulse rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Betrieb bietet. Nach einer Impuls-Keynote der Agentur Transmedial aus Zeitz zeigen A. Nikolaus, Leiter des Digitalisierungszentrums Ulm | Alb-Donau | Biberach | Neu-Ulm, und H. Schwarz, Coach für KI und immersives Lernen am Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt, in zwei Vorträgen, wie KI-Agenten Unternehmen entlasten können und wie generative KI für mehr Effizienz im Mittelstand Sachsen-Anhalts sorgt. Unternehmerinnen und Unternehmer, Interessierte aus KMU sowie Selbstständige können sich ab sofort kostenlos auf der Website des DZZ anmelden, wobei die Plätze begrenzt sind.

Besonders praxisorientiert zeigt sich die zweite Ausgabe der „Wissenswerkstatt – Digitalisierung im Mittelstand“. Die dreiteilige Reihe kombiniert kompakte Wissensvermittlung mit direkter Anwendung für kleine und mittlere Betriebe. „Unser Ziel ist nicht die Theorie, sondern die unmittelbare Umsetzbarkeit im eigenen Unternehmen“, betont Laue. Gestartet wird am 21. April 2026 von 13:00 bis 14:30 Uhr mit dem Thema „Digitaler Reifegrad von Unternehmen“ in den Räumen der SEWIG Zeitz am Zeitzer Bahnhof. Partner der Veranstaltungsreihe ist das Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt (Hochschule Merseburg). Die weiteren Module bauen aufeinander auf, können jedoch auch einzeln gebucht werden – ein Format, das bereits in seiner ersten Ausgabe viel Zuspruch fand.

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Angebote für Bürgerinnen und Bürger: Digitale Kompetenzen stärken

Auch für die Bevölkerung im Burgenlandkreis setzt das DZZ auf Aufklärung und niederschwellige Lernangebote. Gemeinsam mit den Berufsinformationszentren (BIZ) der Agentur für Arbeit entsteht eine neue Veranstaltungsreihe zu zentralen Themen des digitalen Alltags. Darüber hinaus arbeitet das DZZ an einem umfangreichen Programm rund um den Digitaltag 2026. „Zwischen dem 20. und 28. Juni 2026 planen wir an mehreren Standorten der Volkshochschulen Burgenlandkreis unterschiedliche Formate – von Kurzvorträgen bis zu Workshops“, erklärt Wittke. Die Themen reichen von digitaler Sicherheit und Passwortstrategien bis hin zu „Fake News & Desinformation verstehen“. Für Letzteres kooperiert das DZZ mit der Mitteldeutschen Zeitung.

Digitalisierung in der Verwaltung: KI praxisnah und rechtssicher nutzen

Die öffentliche Verwaltung sieht sich zunehmend mit Fragen rund um den sinnvollen und rechtssicheren Einsatz von KI-Tools konfrontiert. Insbesondere textbasierte Assistenzsysteme wie ChatGPT sind längst Teil des beruflichen Alltags geworden. Das DZZ entwickelt daher aktuell ein Schulungskonzept für kommunale Mitarbeitende in der Region, das Orientierung, Praxiswissen und klare Leitlinien vermitteln soll – immer mit Blick auf Datenschutz, IT-Sicherheit und organisatorische Rahmenbedingungen.

Ausblick auf weitere Aktivitäten

Für die nähere Zukunft kündigt Wittke weitere Projekte an: „Mit der Volkshochschule ist eine Sommerakademie geplant, und auch die Veranstaltungsreihe mit den Stadtbibliotheken wird fortgesetzt.“ Das DZZ arbeitet eng mit Partnern wie dem Burgenlandkreis zusammen, um die digitale Transformation in der Region voranzutreiben und allen Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen.

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