Die SPD verliert in der aktuellen Sonntagsfrage weiter an Zustimmung. Laut einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ kommt die Partei von Bundeskanzler Olaf Scholz nur noch auf 14 Prozent – ein Minus von einem Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche. Die Union hingegen legt um einen Punkt auf 29 Prozent zu und bleibt damit stärkste Kraft.
AfD und Grüne: Leichte Gewinne und Stabilität
Die AfD kann ebenfalls zulegen und erreicht 22 Prozent (plus ein Punkt). Die Grünen bleiben unverändert bei 15 Prozent. Die FDP stagniert bei 7 Prozent, die Linke bei 4 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verliert einen Punkt und liegt nun bei 5 Prozent. Sonstige Parteien kommen zusammen auf 4 Prozent.
Koalitionsoptionen und politische Stimmung
Mit diesen Werten wäre eine Koalition aus Union und SPD (44 Prozent) möglich, ebenso wie eine Koalition aus Union und Grünen (44 Prozent). Eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP käme auf 36 Prozent, eine Koalition aus Union, Grünen und FDP auf 51 Prozent. Eine Zusammenarbeit der Union mit der AfD schließen alle demokratischen Parteien aus.
„Die SPD verliert weiter an Rückhalt in der Bevölkerung. Die Union profitiert von der Unzufriedenheit mit der Ampelregierung“, kommentiert Insa-Chef Hermann Binkert die Umfrage. „Die AfD kann ihre Position als zweitstärkste Kraft festigen, während die Grünen stabil bleiben.“
Methodik der Umfrage
Für die Erhebung befragte Insa vom 27. bis 30. März 2025 insgesamt 2.004 Wahlberechtigte in Deutschland. Die maximale Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten. Die Sonntagsfrage erhebt die aktuelle Wahlabsicht und ist keine Prognose für den Ausgang einer Bundestagswahl.



