Die Berliner Polizei hat in Hellersdorf eine große Cannabisplantage ausgehoben. Ein Nachbar hatte die Beamten alarmiert, weil er auf einem Privatgrundstück einen intensiven Geruch wahrgenommen hatte. Wie die Polizei auf Facebook mitteilte, fanden die Einsatzkräfte mehrere Gewächshäuser, die komplett mit Cannabispflanzen befüllt waren.
Hinweis vom Nachbarn führte zur Plantage
Der entscheidende Tipp kam von einem Nachbarn des Tatverdächtigen. Dieser hatte die Polizei informiert, dass der Mann auf seinem Grundstück im großen Stil Cannabis anbaue. Bereits der Geruch habe den Verdacht bestätigt, erklärten die Beamten. Bei der Durchsuchung des Grundstücks stießen die Polizisten auf mehrere Gewächshäuser, die dicht mit Cannabispflanzen bestanden waren.
Tatverdächtiger bereits polizeibekannt
Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, ist der Tatverdächtige kein Unbekannter für die Polizei. Er war bereits zuvor wegen ähnlicher Delikte aufgefallen. Auf dem Grundstück gab es bereits in der Vergangenheit eine Cannabisplantage. Die Pflanzen wurden sichergestellt, und gegen den Mann wird nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Hintergrund und rechtliche Konsequenzen
Der Anbau von Cannabis in Deutschland ist nur unter strengen Auflagen erlaubt, etwa für medizinische Zwecke. Der gewerbsmäßige Anbau ohne Genehmigung ist illegal und kann mit Freiheitsstrafen geahndet werden. Im vorliegenden Fall handelt es sich offenbar um eine größere Menge, was auf eine gewerbliche Absicht hindeutet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob der Tatverdächtige in weitere Straftaten verwickelt ist.



