Abschied vom Oktoberfest: Italiens Generalkonsul wechselt von München in die Karibik
Italiens Generalkonsul verlässt München für Dominikanische Republik

Vom Oktoberfest in die Karibik: Italiens Generalkonsul verlässt München

Strand und Meer ersetzen Berge und Schnee! Sergio Maffettone (51), der gebürtige Neapolitaner und Italiens Generalkonsul in München, tritt im März seine neue Position als Botschafter in der Dominikanischen Republik an. Sein Abschied aus der bayerischen Landeshauptstadt wurde mit einer großen Gala gefeiert, zu der zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft und Medien kamen.

Drei Jahre als erster Ansprechpartner für Italiener in Bayern

Drei Jahre lang war Maffettone der zentrale Ansprechpartner für etwa 100.000 Italiener in Bayern. In einem emotionalen Statement gegenüber der Presse erklärte der Diplomat: „Der Abschied fällt mir extrem schwer. Ich habe mich wirklich in München verliebt.“ Besonders eng verbunden fühlte er sich mit dem Münchner Oktoberfest, das er während seiner Amtszeit nahezu täglich besuchte und zu einem festen Bestandteil seines Lebens machte.

Prominente Gäste und persönliche Geschenke

Zu der festlichen Abschiedsveranstaltung erschienen hochrangige Gäste wie Europaminister Eric Beißwenger (53, CSU) und Bayerns Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann (54, CSU). Aus der Wirtschaft war TÜV-Süd-Chef Patrick Fruth (52) anwesend, während aus der Medienwelt Moderatorin Katja Wunderlich den Abend bereicherte. Die Gäste überreichten dem scheidenden Generalkonsul besondere Abschiedsgeschenke:

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  • Ein Flugticket von der Dominikanischen Republik nach München, damit Maffettone pünktlich zum nächsten Oktoberfest zurückkehren kann
  • Eine Badehose in Lederhosen-Optik vom Trachtenausstatter Angermaier, um das Fernweh zu lindern
  • Pralinen aus Freising, der Heimat von Florian Herrmann

Staatskanzlei-Chef Herrmann kommentierte humorvoll: „Weine hat er schon genug.“ Moderatorin Katja Wunderlich würdigte Maffettones Verdienste: „Sergio hat die Freundschaft zwischen Italien und Bayern auf ein völlig neues Level gehoben.“

Tradition und Handwerkskunst im Löwenbräukeller

Bereits am Montag fand eine weitere Abschiedsfeier im traditionsreichen Löwenbräukeller statt. Maffettone erläuterte das Konzept des Abends: „Wir wollten einen Abend gestalten, der das Konzept von Tradition, Handwerkskunst und Leidenschaft für die eigene Arbeit hervorhebt – Elemente, die Italien weltweit berühmt gemacht haben. Dieselbe Liebe zum Detail und derselbe künstlerische Anspruch finden sich auch bei Unternehmen wie Freywille und Alpenherz wieder, denen ich für ihre Unterstützung dieses Abends danke.“

Unter den Gästen befanden sich auch Wiesn-Wirt Matthias Reinbold und Freywille-Chef Julian Grünberger, die gemeinsam mit Maffettone den Abend gestalteten. Die Veranstaltung symbolisierte die tiefe Verbundenheit des scheidenden Generalkonsuls mit bayerischer Kultur und italienischer Tradition.

Neue Herausforderungen in der Dominikanischen Republik

Mit seinem Wechsel in die Dominikanische Republik beginnt für Sergio Maffettone ein neues Kapitel seiner diplomatischen Laufbahn. Während er die bayerische Lebensart und insbesondere das Oktoberfest vermissen wird, freut er sich auf die neuen Herausforderungen in der Karibik. Seine Münchner Freunde haben jedoch bereits dafür gesorgt, dass die Verbindung zur bayerischen Heimat nicht abreißt – mit dem versprochenen Wiedersehen zum nächsten Oktoberfest.

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