Baby-Treff in Jarmen-Tutow trotz geringer Resonanz: Bürgermeister hoffen auf mehr Familien
Im Amtsbereich Jarmen-Tutow in Vorpommern soll der Baby-Treff für Neugeborene und ihre Familien auch im Jahr 2026 fortgesetzt werden, obwohl die Veranstaltung im Vorjahr eine herbe Enttäuschung erlebte. Die Anmeldefrist für die diesjährige Auflage läuft bis zum 10. April, wie aus der jüngsten Sitzung des Amtsausschusses hervorgeht.
Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Die Verwaltung hat bereits alle infrage kommenden Haushalte angeschrieben, um die Familien über den Termin am 17. April im Kulturzentrum an der Rosenstraße in der Peenestadt zu informieren. Dabei zeigte sich, dass die Zahl der Neugeborenen in der Region weiter rückläufig ist. Während zur Premiere des Baby-Treffs im Jahr 2023 noch 41 und danach 44 neue Erdenbürger begrüßt wurden, sank die Zahl im Jahr 2024 auf einen Negativrekord von lediglich 30 Babys. Im Vorjahr wurden insgesamt 31 Einwohner in den Ortschaften der Region geboren.
Ungleiche Verteilung der Geburten in der Region
Die Geburten verteilen sich sehr unterschiedlich über die Gemeinden. So verzeichnete Tutow als größter Ort neben Jarmen nur zwei Babys, während die Peenestadt selbst mit neun Neugeborenen relativ wenige aufweist. Deutlich besser steht das benachbarte Bentzin da, wo sieben Babys geboren wurden. Kruckow und Völschow verzeichneten jeweils fünfmal Zuwachs, Daberkow zweimal und Alt Tellin einmal.
Enttäuschung über geringe Teilnahme im Vorjahr
Die Enttäuschung über das Vorjahr schwelt noch immer, als nur sieben der eingeladenen Familien zum Baby-Treff erschienen. Viele Familien sagten nicht offiziell ab, und nur ein geringer Teil holte sein Willkommensgeschenk später im Rathaus ab, sodass insgesamt 17 Präsente unangetastet blieben. Dies stellt eine Veränderung dar, da zuvor die Bürgermeister die Geschenke noch persönlich von Haus zu Haus brachten.
Bürgermeister engagieren sich persönlich
Die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen der Gemeinden, darunter Frank Karstädt aus Alt Tellin und Grit Gawrich aus Bentzin, übernehmen auch in diesem Jahr wieder umfangreiche Aufgaben. Sie kümmern sich um das Einräumen und Schmücken des Saales und servieren am Veranstaltungstag Kuchen und Getränke, um einen gemütlichen Nachmittag mit den Eltern und Geschwisterkindern zu gestalten. Jede Familie wird persönlich begrüßt und mit einem Präsent bedacht.
Hoffnung auf bessere Resonanz in 2026
Angesichts der geringen Teilnahme im Vorjahr hoffen die Verantwortlichen, dass mehr Familien die Einladung in diesem Jahr annehmen. Die Verwaltung und Kommunen bitten die Familien, sich möglichst bis zum 10. April unter der Telefonnummer 039997/152-0 oder per E-Mail an [email protected] anzumelden, damit der Caterer sich auf die Zahl der Gäste einstellen kann. Trotz der Herausforderungen bleibt der Baby-Treff ein wichtiges Symbol der Gemeinschaft und Willkommenskultur in der Region.



