Instagram-Aktion: Wüst, Söder und Wegner werben gemeinsam für Olympia
Wüst, Söder und Wegner werben für Olympia

Mit einer gemeinsamen Aktion auf Instagram haben die Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (Nordrhein-Westfalen) und Markus Söder (Bayern) sowie Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) noch einmal die Werbetrommel für Olympische Spiele in Deutschland gerührt. In einem 22 Sekunden langen Video sprachen sich die drei Politiker klar für eine deutsche Olympia-Bewerbung aus. Heute muss das finale Konzept der Regionen digital beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) abgegeben werden.

Gemeinsamer Aufruf für Olympia

„Ja zu Olympia in Deutschland“, sagten Wüst und Wegner (beide CDU), während Söder (CSU) erklärte: „Ja zu Olympia.“ Dazu hieß es neben dem Video: „Drei Regionen. Drei Stimmen. Eine klare Antwort: Ja, zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland!“ Die Aktion unterstreicht die breite politische Unterstützung für eine mögliche Bewerbung.

Entscheidung im September

Der DOSB wird am 26. September über den deutschen Bewerber entscheiden. Es geht um die Spiele von 2036, 2040 oder 2044. Berlin bewirbt sich gemeinsam mit Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg um die nationale Zustimmung. Außerdem sind München und die Rhein-Ruhr-Region mit der Metropole Köln im Rennen. Hamburg war am Sonntag nach einem negativen Bürgerentscheid aus dem Bewerbungsrennen ausgestiegen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Hohe Zustimmung in Bayern und NRW

In München hatte eine klare Mehrheit von 66,4 Prozent beim Bürgerentscheid für das erste erfolgreiche Referendum zu Sommerspielen weltweit gesorgt. Nordrhein-Westfalen mit der Olympia-Bewerbung „KölnRheinRuhr“ holte sich beim Referendum in den Gastgeber-Kommunen mit 66 Prozent ebenfalls eine hohe Zustimmung.

Berlin als Risikofaktor?

Mindestens so stark wie bei München ist gewiss die internationale Strahlkraft des Tourismus-Magneten Berlin. Weil Berlin aus verfassungsrechtlichen Gründen jedoch kein Referendum abhielt und die Opposition im Falle des Zuschlags durch den DOSB mit einem Volksentscheid gegen Olympia droht, könnte die Wahl der Hauptstadt für die Dachorganisation ein Risiko sein.

Umfrageergebnisse in Berlin

Einer Umfrage im Auftrag des DOSB zufolge ist eine Mehrheit der Berliner weiterhin für Olympische und Paralympische Spiele in der Hauptstadt. Im Vergleich zur ersten DOSB-Umfrage im März sank die Zustimmung allerdings um vier Prozentpunkte. Auf die Frage des Meinungsforschungsinstituts Dimap, ob man grundsätzlich eine Bewerbung Berlins um das Sport-Riesenevent befürworte, antworteten 38 Prozent mit „ja“, 18 Prozent mit „eher ja“. 25 Prozent sind gegen Olympia – das sind sieben Prozentpunkte mehr als im März.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration