ADAC: 12-Uhr-Tankregel treibt Preisschwankungen auf Rekordhoch
ADAC: 12-Uhr-Tankregel treibt Preisschwankungen

Der ADAC berichtet, dass die seit dem 1. April geltende Beschränkung auf nur eine tägliche Benzinpreiserhöhung an Tankstellen zu Rekordpreisschwankungen führt. Die Differenz zwischen Höchst- und Tiefstpreis beträgt im Durchschnitt 14,6 Cent pro Liter Super E10 und 18,4 Cent pro Liter Diesel.

Größte Preisdifferenzen seit Beobachtungsbeginn

Die bisher größten vom ADAC gemessenen täglichen Preisdifferenzen lagen bei Super E10 im Mai 2025 bei 12,5 Cent und bei Diesel im Mai 2022 bei 16,7 Cent. Die aktuellen Werte übertreffen diese Rekorde deutlich. Der ADAC wertete Daten von über 14.000 Tankstellen aus.

Günstigster Tankzeitpunkt kurz vor Mittag

Der günstigste Zeitpunkt zum Tanken ist nun kurz vor 12 Uhr, bevor die übliche kräftige Preiserhöhung erfolgt. Autofahrer können bei 50 Litern Super E10 im Schnitt 7,30 Euro sparen, bei Diesel sogar 9,20 Euro.

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12-Uhr-Regel nach österreichischem Vorbild

Die Bundesregierung führte die Regel nach dem starken Anstieg der Benzinpreise im März aufgrund des Irankriegs ein. Trotz der Regelung ist das allgemeine Spritpreisniveau laut ADAC gestiegen. Die großen Preissprünge zur Mittagszeit seien nicht allein durch Ölpreisentwicklungen erklärbar, sondern auch durch Risikoaufschläge der Mineralölkonzerne.

Zusätzlich führte die Regierung zum 1. Mai einen Tankrabatt von durchschnittlich knapp 17 Cent pro Liter ein, um die Spritpreise zu dämpfen.

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