USA stellen UN eine Milliarde Dollar für humanitäre Hilfe bereit
Die Vereinigten Staaten unterstützen die Vereinten Nationen mit mehr als einer Milliarde Dollar (etwa 860 Millionen Euro) für humanitäre Zwecke und Katastrophenhilfe. Das Geld soll dem Kinderhilfswerk Unicef und dem Welternährungsprogramm (WFP) zugutekommen, die damit lebensrettende Hilfe in über 40 Ländern leisten, wie das US-Außenministerium mitteilte. Mit mehr als 800 Millionen Dollar fließt der Großteil an das WFP, während Unicef rund 218 Millionen Dollar erhält.
Dritte große Zuwendung innerhalb kurzer Zeit
Erst vor einem Monat hatten die USA eine Zuwendung an die UN in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Im Dezember stellte die Regierung von Präsident Donald Trump zwei Milliarden Dollar bereit. Es handele sich um die dritte einer Reihe globaler Zuwendungen an „vertrauenswürdige und geprüfte Durchführungsorganisationen“, so das Außenministerium. Die neuen Gelder würden vor dem Hintergrund „historischer Reformen“ der UN bewilligt.
Neues Modell der humanitären Hilfe
Die Zuwendungen spiegelten „ein neues Modell der humanitären Hilfe wider, das auf Schnelligkeit, Rechenschaftspflicht, messbarer Wirkung und der Beseitigung bürokratischer Verschwendung basiert“, erklärte das Ministerium. Trump hatte die Entwicklungshilfe der USA zuvor rigoros zusammengestrichen und viele Programme beendet. Unter seiner Führung trat das Land aus mehreren UN-Organisationen aus und zog sich aus Abkommen unter UN-Schirmherrschaft zurück.
Milliardenschulden der USA bei den UN
Vor Trumps Amtsantritt waren die US-Zuwendungen an die UN teilweise um ein Vielfaches höher gewesen. Zudem schulden die USA den finanziell unter Druck stehenden und von Trump scharf kritisierten Vereinten Nationen weiterhin Milliarden an Mitgliedsbeiträgen. Die aktuelle Milliarden-Zuwendung ist an die Bedingung geknüpft, dass die UN Reformen umsetzen, um Effizienz und Transparenz zu erhöhen.



