Unesco-Präsidentin mahnt Schutz von Welterbestätten an
Unesco-Präsidentin: Welterbestätten schützen

Die Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission, Maria Böhmer, hat eindringlich zum Schutz und Erhalt bedeutender Kulturstätten aufgerufen. „Weltweit geraten Welterbestätten durch Kriege, den Klimawandel und andere Gefährdungen immer stärker unter Druck“, sagte Böhmer anlässlich des Unesco-Welterbetags an diesem Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

Bedeutung des Welterbes

Deshalb sei es umso wichtiger, ins Bewusstsein zu rufen, warum diese Stätten von so großer Bedeutung seien: „Welterbe erzählt von der Geschichte der Menschheit, zeigt die Vielfalt unseres Kultur- und Naturerbes und gehört allen Menschen“, so die Präsidentin weiter. Weltweit gibt es mehr als 1.200 Unesco-Welterbestätten in 170 Ländern, 55 davon sind in Deutschland.

Veranstaltungen zum Welterbetag

Zentral eröffnet wird der Welterbetag in Deutschland im bayerischen Regensburg. Bundesweit sind mehr als 500 Veranstaltungen geplant. Sie stehen unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“. Geplant sind Mitmachaktionen, Führungen und Veranstaltungen wie Konzerte.

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Welterbestätten seien Orte der Begegnung und des Austauschs, sagte Böhmer. „Wer Welterbe schützt, bewahrt deshalb nicht nur einzigartige Stätten, sondern auch das, was Menschen über Grenzen und Generationen hinweg miteinander verbindet.“ Zu den Welterbestätten in Deutschland gehören zum Beispiel das Wattenmeer, der Kölner Dom und das Augsburger Wassermanagement-System.

Bedrohungen für das Welterbe

Die Unesco warnt immer wieder, dass weltweit Welterbe etwa durch Kriege, den Klimawandel, Naturkatastrophen oder Baumaßnahmen bedroht sei. Der Welterbetag soll daher nicht nur feiern, sondern auch auf die Gefahren aufmerksam machen und zum Schutz des gemeinsamen Erbes der Menschheit beitragen.

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