Ein heftiges Unwetter hat die Generalprobe der englischen Fußball-Nationalmannschaft unter Trainer Thomas Tuchel für die bevorstehende Weltmeisterschaft durcheinandergebracht. Das geplante Testspiel gegen Costa Rica im Inter&Co Stadium in Orlando, Florida, konnte nicht wie vorgesehen um 22.00 Uhr MESZ (16.00 Uhr Ortszeit) angepfiffen werden. Starker Regen und Blitze sorgten für eine Verschiebung des Anstoßes um zunächst eine Stunde.
Wetterchaos in Florida
Auf Videos und Fotos, die in den sozialen Netzwerken geteilt wurden, waren die heftigen Niederschläge und die Blitze über dem Stadion deutlich zu sehen. Die Sicherheit der Spieler und Zuschauer hatte oberste Priorität, weshalb die Partie nicht wie geplant beginnen konnte. Die Organisatoren hofften, dass sich die Wetterlage bald bessern würde, um das Spiel doch noch austragen zu können.
Englands Vorbereitung auf die WM
Das Spiel gegen Costa Rica war als letzter Test vor dem WM-Auftakt geplant. England trifft am Mittwoch nächster Woche in der Gruppe L auf Kroatien. Weitere Gegner in der Vorrunde sind Ghana und Panama. Die Mannschaft von Thomas Tuchel will sich in Orlando optimal auf die Herausforderungen in Katar vorbereiten. Die Verspätung durch das Unwetter könnte die Routinen der Spieler beeinträchtigen, doch der Trainerstab zeigte sich flexibel.
Reaktionen aus dem Lager der Three Lions
Offizielle des englischen Verbandes äußerten sich verständnisvoll über die Entscheidung, das Spiel zu verschieben. „Die Sicherheit geht vor. Wir warten nun auf bessere Bedingungen“, sagte ein Sprecher. Die Spieler hielten sich im Kabinentrakt auf und warteten auf grünes Licht. Auch die costa-ricanische Mannschaft zeigte sich kooperativ.
Die Wettervorhersage für Orlando versprach eine allmähliche Besserung im Laufe des Abends. Sollte das Spiel nicht mehr stattfinden können, müsste ein Ersatztermin gefunden werden, was angesichts des engen Zeitplans vor der WM schwierig wäre. Die Fans, die bereits im Stadion waren, harrten geduldig aus.



