Trump fliegt erstmals mit geschenktem Katar-Jumbojet – Air Force One „wunderschön“
Trump fliegt erstmals mit geschenktem Katar-Jumbojet

US-Präsident Donald Trump ist erstmals mit einem neuen Jumbojet geflogen, den er als Geschenk aus Katar angenommen hat. Die Maschine vom Typ Boeing 747, die als neue Air Force One dient, hob zu einem Inlandsflug nach North Dakota ab, wo Trump eine Bibliothek zum 250. Jahrestag der USA eröffnen will. Vor dem Abflug schwärmte Trump: „Es ist wunderschön. Unser Land sollte stolz auf dieses Flugzeug sein.“

Geschenk aus Katar wirft rechtliche und ethische Fragen auf

Die Annahme des Flugzeugs im Mai 2025 hatte scharfe Kritik ausgelöst. Die US-Verfassung verbietet Regierungsvertretern, Geschenke von ausländischen Staaten ohne Zustimmung des Kongresses anzunehmen. Um den Vorwurf der Bestechlichkeit zu entkräften, ging die Spende offiziell an das Verteidigungsministerium. Demokraten sprachen von „blanker Korruption“ und drohten mit Protesten im Parlament. Auch aus den Reihen der Trump-Anhänger kam Kritik. Der Wert der Maschine wird auf rund 400 Millionen US-Dollar (etwa 348 Millionen Euro) geschätzt.

Kosten für Steuerzahler offen gelassen

Auf die Frage nach den Kosten für die sicherheitstechnische Aufrüstung des Flugzeugs antwortete Trump, die US-Steuerzahler hätten „ziemlich wenig“ bezahlt – lediglich die Aufrüstung „auf präsidiales Niveau“. Eine konkrete Summe nannte er nicht. „Offen gesagt könnten wir ein Flugzeug wie dieses gar nicht bauen, weil wir nicht bereit wären, das nötige Geld auszugeben“, fügte er hinzu. Die vorherige Air Force One war rund 35 Jahre alt. Die neue Maschine soll die beiden veralteten Präsidentenmaschinen vorübergehend ersetzen, bis ein Neubau verfügbar ist.

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Luxuriöse Ausstattung und öffentliche Präsentation

Trump hatte das Flugzeug zuvor als „fliegendes Weißes Haus“ und „luxuriösestes Flugzeug der Welt“ bezeichnet. Die Boeing 747 verfügt über Liegesitze, Holzvertäfelung und ein Präsidentensiegel auf den Sicherheitsgurten. Die Öffentlichkeit kann die Maschine am 4. Juli bei den Feierlichkeiten zum 250. Unabhängigkeitstag der USA in Washington sehen: Trump kündigte an, dass sie an einem Überflug teilnehmen werde.

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