Trump droht Iran mit Hölle: Ultimatum für Straße von Hormus läuft ab
Trump droht Iran: Ultimatum für Hormus läuft ab

Trump droht Iran mit Hölle: Ultimatum für Straße von Hormus läuft ab

Die strategisch bedeutsame Straße von Hormus bleibt ein zentraler Konfliktherd im anhaltenden Krieg zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Führung mit massiven Bombardierungen gedroht, sollte diese die für den globalen Öl- und Gastransport essentielle Meerenge nicht umgehend wieder öffnen. In seinen teils widersprüchlichen Äußerungen bezeichnete Trump die iranischen Machthaber wiederholt als „Feiglinge“, „Mistkerle“ und „verrückte Ajatollahs“.

Wirtschaftliches Nadelöhr blockiert

Die nur etwa 50 Kilometer breite Straße von Hormus verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und stellt ein entscheidendes Nadelöhr für die Weltwirtschaft dar. Durch diese Passage werden rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs sowie bedeutende Mengen an Flüssiggas, Helium und Düngemitteln transportiert. Seit Anfang März, als der Iran nach eigenen Angriffen auf Schiffe den Schiffsverkehr praktisch zum Erliegen brachte, sind die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft angestiegen.

Trumps wechselnde Ultimaten und Drohungen

Am 21. März setzte Trump dem Iran erstmals ein 48-Stunden-Ultimatum zur vollständigen Öffnung der Meerenge „ohne Drohungen“. Bei Nichtbefolgung kündigte er Angriffe auf iranische Kraftwerke an. Dieses Ultimatum wurde jedoch mehrfach verschoben:

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  • 23. März: Trump gewährte nach eigenen „sehr guten Gesprächen“ einen fünftägigen Aufschub für Angriffe auf die Energieinfrastruktur, was der Iran dementierte.
  • 26. März: Die Frist wurde erneut bis Ostermontag, 20.00 Uhr, verlängert.
  • 5. April: Trump drohte erneut: „Öffnet die verdammte Straße, ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen“, verschob die Frist dann aber auf Dienstagabend (Ortszeit Washington).

Internationale Reaktionen und wirtschaftliche Folgen

Trump forderte die NATO-Partner zur Unterstützung bei der Sicherung der Öltransporte auf, doch europäische Staaten wie Großbritannien, Frankreich und Deutschland lehnten einen Einsatz ab. Ein Sprecher der Bundesregierung betonte, dieser Krieg habe „mit der NATO nichts zu tun“. Trump konterte, die Verbündeten seien „FEIGLINGE“ und begingen einen „törichten Fehler“.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind global spürbar:

  • Der Benzinpreis in den USA stieg von knapp drei auf vier Dollar pro Gallone – ein Anstieg von über einem Drittel in einem Wahljahr.
  • Der Rohölpreis (Brent) kletterte von etwa 70 auf 111 US-Dollar je Barrel, eine Zunahme von mehr als 50 Prozent.
  • Auch in Deutschland sind die Spritpreise infolge der Blockade deutlich gestiegen.

Irans Forderungen und aktuelle Lage

Der Iran lehnte Trumps Ultimatum kategorisch ab und erklärte, die Meerenge werde erst wieder geöffnet, „wenn im Rahmen einer neuen Rechtsordnung die Schäden des aufgezwungenen Kriegs vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden“. Teheran beansprucht die Kontrolle über die gesamte Passage und plant ein Mautsystem für die Durchfahrt.

Trump behauptete unterdessen, die USA hätten mit dem Problem „nichts zu tun“ und es werde sich von selbst erledigen, obwohl die USA wie alle anderen Länder vom Weltmarktpreis abhängen. Die Straße von Hormus müsse von den abhängigen Staaten bewacht werden, die USA könnten „vielleicht helfen“. Mit dem bald ablaufenden Ultimatum bleibt die Lage angespannt, während die Welt auf die nächste Entwicklung in dieser kritischen geopolitischen Krise wartet.

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