Der Techmilliardär Peter Thiel, bekannt als Mitgründer von PayPal und früher Facebook-Investor, plant offenbar seinen Rückzug aus den USA. Wie aus informierten Kreisen verlautet, hat Thiel sein Interesse an einem Umzug nach Argentinien bekundet. Der südamerikanische Staat unter seinem Präsidenten Javier Milei, der sich selbst als "Kettensägenpräsident" bezeichnet, öffnet dem Milliardär alle Türen.
Eine Villa in Buenos Aires
Konkret geht es um eine luxuriöse Villa in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Das Anwesen umfasst rund 1600 Quadratmeter Wohnfläche und verfügt über sechs Schlafzimmer. Der Kaufpreis und die genauen Modalitäten sind noch nicht bekannt, doch die Verhandlungen sollen weit fortgeschritten sein.
Politische und wirtschaftliche Hintergründe
Thiel, der sich in der US-Politik zuletzt eher zurückhielt, sieht in Argentinien offenbar ein neues Betätigungsfeld. Präsident Milei, ein libertärer Ökonom, verfolgt eine radikale Deregulierungspolitik, die bei internationalen Investoren wie Thiel auf Interesse stößt. Milei hatte wiederholt betont, dass er ausländische Unternehmer und Innovatoren willkommen heiße.
Reaktionen und Ausblick
Weder Thiel noch die argentinische Regierung haben die Pläne offiziell bestätigt. Branchenbeobachter spekulieren jedoch, dass Thiel seine unternehmerischen Aktivitäten von Argentinien aus fortsetzen könnte. Der Umzug wäre ein weiteres Zeichen für die wachsende Anziehungskraft Südamerikas auf Tech-Milliardäre.
Die Villa in Buenos Aires liegt in einem exklusiven Viertel und bietet nicht nur Wohnraum, sondern auch Platz für Büros und Gäste. Thiel, der für seine Vorliebe für abgeschiedene Luxusimmobilien bekannt ist, könnte hier ein neues Zuhause finden.



