Nato-Generalsekretär Mark Rutte ist überraschend in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Wie der ukrainische Eisenbahnbetreiber Ukrsalisnyzia mitteilte, kam Rutte am Mittwoch am Bahnhof von Kiew an. Der Besuch sei „äußerst wichtig“ und eine „Geste der Solidarität und Unterstützung“ der Nato für die Ukraine, hieß es in Online-Diensten des Bahnunternehmens.
Symbol der Unterstützung
Der unangekündigte Besuch des Nato-Generalsekretärs unterstreicht die anhaltende Unterstützung des Militärbündnisses für die Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland. Rutte hatte bereits mehrfach betont, dass die Nato fest an der Seite Kiews stehe. Der Besuch in Kiew soll ein starkes politisches Signal senden und die enge Partnerschaft zwischen der Nato und der Ukraine bekräftigen.
Reaktionen aus Kiew
Ukrainische Regierungsvertreter begrüßten den Besuch als wichtiges Zeichen der Verbundenheit. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte wiederholt um weitere militärische und finanzielle Hilfe gebeten. Die Ankunft Ruttes wird als weiterer Schritt gesehen, die internationale Gemeinschaft hinter der Ukraine zu vereinen.
Der Besuch fand ohne vorherige Ankündigung statt, was aus Sicherheitsgründen üblich ist. Rutte wurde am Bahnhof von ukrainischen Vertretern empfangen. Details zu seinem Programm in Kiew wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Es wird jedoch erwartet, dass er Gespräche mit hochrangigen ukrainischen Politikern führen wird.
Die Nato hat seit Beginn des russischen Angriffskriegs umfangreiche Hilfsleistungen für die Ukraine bereitgestellt. Der Besuch Ruttes unterstreicht die langfristige Verpflichtung des Bündnisses, die Ukraine zu unterstützen, bis der Konflikt gelöst ist.



