Putin antwortet auf Selenskyj-Brief: Kein Grund für ein Treffen
Der russische Präsident Wladimir Putin hat auf einen Brief des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geantwortet. In seiner Antwort lehnte Putin ein persönliches Treffen ab. Er sehe keinen Grund für ein solches Gespräch, teilte der Kreml mit.
Hintergrund des Briefwechsels
Selenskyj hatte Putin zuvor einen Brief geschrieben, in dem er zu einem Dialog aufrief. Der ukrainische Präsident betonte die Notwendigkeit von direkten Gesprächen, um den Konflikt im Osten der Ukraine zu lösen. Putin jedoch wies dies zurück und verwies auf die bestehenden Verhandlungsformate wie das Minsker Abkommen.
Reaktionen aus Kiew
In Kiew zeigte man sich enttäuscht über die Absage. Ein Sprecher des ukrainischen Außenministeriums sagte: „Wir sind bereit für Gespräche auf höchster Ebene. Die Ablehnung Putins zeigt, dass Russland nicht an einer friedlichen Lösung interessiert ist.“
Internationale Stimmen
International wurde die Absage kritisiert. Die EU forderte Russland auf, konstruktiv zu sein. Ein US-Sprecher sagte: „Russland muss den Dialog suchen, nicht vermeiden.“
Ausblick
Experten sehen in Putins Ablehnung ein Signal, dass eine diplomatische Lösung des Konflikts weiterhin schwierig bleibt. Die Ukraine hofft dennoch auf weitere internationale Vermittlung.



