Papst Leo XIV. sitzt auf Teneriffa wegen Flugzeugpanne fest – König Felipe hilft
Papst Leo XIV. auf Teneriffa festgesessen – König Felipe hilft

Papst Leo XIV. sitzt auf Teneriffa fest. Eine technische Panne am päpstlichen Flugzeug verhinderte am späten Nachmittag den Abflug von der Kanareninsel. Spaniens König Felipe, der den Pontifex kurz zuvor bereits offiziell verabschiedet hatte, kehrte daraufhin an Bord zurück und bat Leo darum, mit ihm im VIP-Raum des Flughafens zu warten.

Flugzeugpanne: Ersatzmaschine aus Madrid angefordert

Die spanische Fluggesellschaft Iberia kündigte an, binnen weniger Stunden ein Flugzeug aus Madrid zu schicken, um den defekten Airbus der italienischen ITA zu ersetzen. Das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken hatte seit Samstag vergangener Woche Spanien besucht. Ursprünglich sollte er am Abend gegen 20 Uhr mit seiner Delegation aus dem Vatikan und zahlreichen Journalisten an Bord zurück in Rom sein. Wegen länger dauernder Termine hatte er am Freitagnachmittag ohnehin bereits eine Stunde Verspätung. Über die Art der technischen Probleme gab der Kapitän über das Bordmikrofon keine Auskunft.

Papst kritisiert Schleuserbanden auf Teneriffa

Zuvor hatte Leo auf den Kanaren zum wiederholten Male Schleuserbanden und andere Profiteure von Migration kritisiert. Bei einem Treffen mit Migranten und Integrationshelfern auf der Plaza del Cristo de La Laguna auf Teneriffa sagte der Pontifex: „Hört auf damit! Bekehrt euch!“ Der Appell richte sich „an diejenigen, die Todesrouten organisieren, Menschenhandel betreiben, Dokumente einbehalten, Arbeiter ausbeuten, Frauen bedrohen, Familien betrügen und das Leid anderer zum Geschäft machen“.

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Zum Abschluss seines Aufenthalts nahm der Papst auch Bezug auf Leistungsgesellschaft und Massentourismus, der inzwischen auch auf den Kanaren Probleme bereitet und Unmut auslöst. „Wie wichtig ist es, besonders für diejenigen, die sich am Evangelium orientieren, nicht alles auf Handel und Gewinn zu reduzieren.“

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