Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist am Mittwochmorgen um 9.33 Uhr mit der Lufthansa-Maschine LH429 am Münchner Flughafen gelandet – zurück in Deutschland nach dem überraschenden WM-Aus der DFB-Elf gegen Paraguay. Die Landung war rucklig, und während des Fluges gab es 20 Minuten lang starke Turbulenzen über dem Atlantik. Nagelsmann reiste gemeinsam mit seiner Frau Lena, Mutter Burgi und Assistent Benjamin Glück (40).
Ankunft am Flughafen Charlotte: Lässig und cool
Bereits am Dienstag um 16.33 Uhr Ortszeit war Nagelsmann am Flughafen in Charlotte eingetroffen, begleitet von seiner Familie und Glück. Beim Einchecken trug er eine Oakley-Sonnenbrille (Modell HSTN Custom mit Knick im Bügel) und pinkfarbene Adidas-Sneaker. Die Gruppe wurde am Sicherheitscheck vorbei an der längeren Schlange vorbeigeführt und durfte den Rollstuhl-Weg nutzen. Bei der Passkontrolle musste Nagelsmann kurz zurück, grinste den Beamten schief an.
Begegnung mit Spielern und entspannte Stimmung
Um 17.55 Uhr trafen Nagelsmann, Glück, Lena und Burgi auf Jamal Musiala (23) und Aleks Pavlovic (22), die ebenfalls auf dem Flieger waren. Am Souvenir- und Snack-Shop vor dem Gate scherzte der Bundestrainer und kaufte Süßigkeiten, die er an die Spieler verteilte. Eine halbe Stunde lang plauderte Nagelsmann mit Musiala und Pavlovic über die WM und die Zukunft der Nationalelf. Während die Spieler noch mitgenommen wirkten, lachten Nagelsmann und seine Frau bereits wieder erstaunlich viel. Auffällig: Nagelsmann behielt fast die gesamte Zeit seine Sonnenbrille auf.
Bitterer Anblick: WM-Spiel auf Bildschirmen
Überall im Flughafen lief auf Bildschirmen das WM-Spiel zwischen Frankreich und Schweden – der nächste Gegner, gegen den Deutschland hätte antreten müssen. „Ob wir gegen die eine Chance gehabt hätten? Wohl nicht...“, fragte sich ein BILD-Reporter an Bord. Um 18.38 Uhr durften die DFB-Stars als Premium-Fluggäste als Erste an Bord gehen, vorbei an einem weiteren Bildschirm, der bereits 3:0 für Frankreich anzeigte.
Ausblick: Wie geht es weiter für Nagelsmann?
Nach dem peinlichen Aus gegen Paraguay (3:4 n. E.) steht Nagelsmann nun vor der Frage, wie es mit der Nationalelf weitergeht. Die Stimmung an Bord war trotz der Enttäuschung überraschend positiv. „Mal sehen, wie turbulent die nächsten Tage für Nagelsmann weitergehen...“, kommentierte der BILD-Reporter, der mit derselben Maschine flog.



