Der mexikanische Fußballverband FMF hat Spekulationen über einen möglichen Trainerwechsel nach der Weltmeisterschaft 2026 eine klare Absage erteilt. Vorstandsvorsitzender Ivar Sisniega betonte gegenüber dem Sender TUDN, dass es keinerlei Alternative zu Rafael Márquez gebe. Der 47-jährige ehemalige Starspieler, der einst sieben Jahre für den FC Barcelona spielte und 148 Länderspiele absolvierte, soll nach der Endrunde die Nachfolge von Chefcoach Javier Aguirre antreten.
Keine Zweifel an Márquez
„Innerhalb des FMF haben wir über keine andere Alternative gesprochen“, stellte Sisniega klar. Damit reagierte er auf Medienberichte, die zuletzt Zweifel an der geplanten Beförderung des Assistenten zum Cheftrainer aufkommen ließen. Márquez ist seit 2024 Co-Trainer von Aguirre, seine Ernennung zum Nachfolger war vor rund einem Monat offiziell bekannt gegeben worden.
Aguirre zeigt sich überzeugt
Der aktuelle Nationaltrainer Javier Aguirre (67) untermauerte die Pläne ebenfalls. Vor dem Testspiel gegen Serbien in Toluca sagte er: „Was Rafa angeht, kann ich mit absoluter Sicherheit sagen: Er hat einen Vertrag, er ist glücklich in der Nationalmannschaft, er stellt gerade seinen Trainerstab zusammen, er überlegt, wie es weitergeht – es stehen die Nations League, der Gold Cup und die Qualifikationsspiele an.“ Aguirre ergänzte: „Ich glaube, Rafa ist mehr als bereit, weiterzumachen.“
Hintergrund der Spekulationen
In mexikanischen Medien war zuletzt spekuliert worden, dass der Verband möglicherweise an einer Alternative zu Márquez arbeite. Der Verbandsvorsitzende wies dies nun entschieden zurück. Márquez genießt in Mexiko hohes Ansehen, sowohl als Spieler als auch als Trainer. „El Tri“, wie die mexikanische Nationalmannschaft genannt wird, setzt damit auf Kontinuität und die Erfahrung des ehemaligen Abwehrchefs.
Das Testspiel gegen Serbien in der Nacht auf Freitag (Ortszeit) diente der Vorbereitung auf die anstehenden Aufgaben. Mexiko ist einer der Mitgastgeber der WM 2026 und will sich vor heimischem Publikum gut präsentieren. Die Verantwortlichen zeigen sich zuversichtlich, dass der Übergang von Aguirre zu Márquez reibungslos verlaufen wird.



