Münchner Sicherheitskonferenz: Merz sucht den Schulterschluss mit internationalen Partnern
Die politische Weltelite trifft sich in München: Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) nutzt die am Freitag beginnende dreitägige Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), um auf der internationalen Bühne Präsenz zu zeigen. Der Kanzler plant laut Regierungskreisen hochrangige Begegnungen mit US-Außenminister Marco Rubio (54) und Kaliforniens demokratischem Gouverneur Gavin Newsom (58).
Transatlantische Gespräche im Fokus
Die transatlantischen Beziehungen stehen im Mittelpunkt der Konferenz. Bereits am kommenden Freitagabend will Merz mit Mitgliedern des US-Kongresses – sowohl Republikanern als auch Demokraten – zusammenkommen. Der Draht nach Washington glüht in diesen unsicheren Zeiten, wie aus Regierungskreisen verlautet.
Der Ukraine-Krieg dominiert die Agenda der Sicherheitskonferenz. Merz wird sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (48) austauschen. Zudem ist ein sogenanntes E3-Format geplant, bei dem sich der deutsche Kanzler mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48) und dem britischen Premierminister Keir Starmer (63) trifft. Europas politische Schwergewichte kommen hier zusammen, um gemeinsame Positionen abzustimmen.
Eröffnungsrede mit klaren Botschaften
Gleich zum Auftakt der Konferenz wird Bundeskanzler Merz ein deutliches Zeichen setzen. Er eröffnet die Veranstaltung mit einer Grundsatzrede, in der er die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik in einer neuen Ära der Großmachtkonkurrenz skizzieren will. Ein Regierungsvertreter betonte, dass der Auftritt inhaltlich an Merz' Reden in Davos und im Deutschen Bundestag anknüpfen wird.
Die zentralen Anliegen des Kanzlers sind klar:
- Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit
- Entwicklung neuer transatlantischer Perspektiven
- Weltweite Suche nach strategischen Partnern
Diese Prioritäten spiegeln sich auch in Merz' jüngsten Reiseaktivitäten wider, darunter Besuche in Indien und der Golfregion. Die Münchner Sicherheitskonferenz bietet dem Kanzler die ideale Plattform, um diese außenpolitischen Initiativen auf höchster Ebene voranzutreiben und internationale Unterstützung zu mobilisieren.



