Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird am Dienstag den neuen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar zu dessen Antrittsbesuch in Berlin empfangen. Das Treffen ist für 12.00 Uhr angesetzt. Nach einer Begrüßung mit militärischen Ehren ist ein Vier-Augen-Gespräch geplant, bei dem bilaterale und europapolitische Themen im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus soll es um die weitere Unterstützung der Ukraine und die euro-atlantische Sicherheit gehen. Um 13.00 Uhr wollen die beiden Regierungschefs vor die Presse treten.
Hintergrund des Besuchs
Magyars konservative Tisza-Partei hatte bei der Parlamentswahl in Ungarn am 12. April eine Zweidrittelmehrheit errungen. Anfang Mai wurde er als Ministerpräsident vereidigt. Seitdem hat Magyar bereits Polen und Österreich besucht. Zudem traf er in Brüssel mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zusammen. Der Antrittsbesuch in Berlin ist ein weiterer wichtiger Schritt in seinen außenpolitischen Bemühungen.
Bilaterale Beziehungen und europäische Zusammenarbeit
Die Gespräche zwischen Merz und Magyar werden voraussichtlich die deutsch-ungarischen Beziehungen stärken. Beide Länder arbeiten in vielen Bereichen zusammen, darunter Wirtschaft, Energie und Sicherheit. Ein zentrales Thema wird die Lage in der Ukraine sein, wo Deutschland und Ungarn unterschiedliche Positionen vertreten haben. Merz wird voraussichtlich auf eine gemeinsame Linie drängen. Auch die Zukunft der EU und die Rolle Ungarns in der Europäischen Union werden diskutiert.
Erwartungen an den Pressetermin
Um 13.00 Uhr werden Merz und Magyar vor die Presse treten. Es wird erwartet, dass sie die Ergebnisse ihrer Gespräche vorstellen und Fragen zu den bilateralen Beziehungen, der Ukraine-Politik und den europäischen Herausforderungen beantworten. Der Termin ist für die Medien von großem Interesse, da er Einblicke in die künftige Zusammenarbeit beider Länder gibt.



