Kubicki greift Merz an – und lobt Scholz
Der neue FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat den Politikstil von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) scharf kritisiert. In der ARD-Sendung „Maischberger“ warf Kubicki dem Kanzler vor, „unglaublich schlecht“ zu kommunizieren. Merz wisse offenbar nach seinen Jahren außerhalb der Politik nicht mehr, „wie das Spiel funktioniert, also wie das System funktioniert“, sagte Kubicki. Das Erwartungsmanagement des Kanzlers sei „unterirdisch“.
Kubicki hob im Gegensatz dazu die Arbeitsweise von Merz’ Vorgänger Olaf Scholz (SPD) hervor. Scholz sei ein „Aktenfresser“ gewesen, der sich akribisch in die Details eingearbeitet habe. „Das kann man von Friedrich Merz nicht immer behaupten“, so Kubicki. Er habe dies von Merz nicht erwartet, fügte der FDP-Chef hinzu. Scholz hatte zuvor die gescheiterte Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP geführt.


