Kommentar: Redet nicht nur über die Putin-AfD
Kommentar: Redet nicht nur über die Putin-AfD

Alice Weidel (47, AfD) am Donnerstag im Bundestag nach einer Regierungserklärung des Bundeskanzlers. Ihr Rundumschlag gegen Schwarz-Rot hatte eine harte Demontage im Bundestag verdient. Die AfD-Chefin hatte dem Kanzler vorgeworfen, Deutschland in den Ukraine-Krieg hineinziehen zu wollen. Den alleinigen Hauptschuldigen am Krieg – Putin – erwähnte sie mit keinem Wort.

Spahn kontert: „Putins Sprachrohr“

Jens Spahn hatte vollkommen recht, als er Weidel vorwarf, „Putins Sprachrohr“ zu sein, ebenso wie die anderen Redner von Union und SPD. Doch das Problem an ihren Repliken: Weidel hatte ihre Bundestagsrede mit Problemen Deutschlands eröffnet, die die Bürger derzeit noch dringender beschäftigen: Job- und Konjunkturangst, Rekord-Insolvenzen, hohe Steuern und Energiekosten. Doch darüber sprachen die Abgeordneten von Union und SPD kaum noch.

Was die Merz-Regierung tun muss

Um die AfD kleinzukriegen, muss die Merz-Regierung sich auf zwei Dinge konzentrieren: Die deutsche Wirtschaft wieder auf Vordermann bringen. Und die Ukraine viel konsequenter unterstützen – damit Putin den Krieg verliert und sogar für die AfD unattraktiv wird.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration