Jill Biden stellt Demenz-Diagnose in Frage
Die ehemalige First Lady der USA, Jill Biden, sorgt mit ihrem neuen Buch „View from the East Wing“ für Aufsehen. Darin stellt sie die weit verbreitete Annahme infrage, dass ihr Ehemann Joe Biden an Demenz oder Parkinson leide. Stattdessen spekuliert sie über eine mögliche Vergiftung durch Medikamente oder Drogen, die zu seinem desaströsen Auftritt in der Fernsehdebatte am 27. Juni 2024 geführt haben könnte.
Der Vorfall in der Debatte
In jener Debatte gegen Donald Trump wirkte Biden verwirrt, nuschelte stark und redete zeitweise sinnloses Zeug. Jill Biden beschreibt, wie sie ihn nach einem Nickerchen im Hotel aufwachte: Er sah triefäugig und grau aus, klagte über Unwohlsein. Im Aufzug dachte sie kurz, er habe einen Schlaganfall. Sie fragte sich, ob ihm jemand Drogen verabreicht hatte – etwa Hustensaft mit Kodein oder die Schlaftablette Ambien.
Zweifel an Jill Bidens Glaubwürdigkeit
Kritiker bezweifeln jedoch ihre Objektivität. Erstens vergöttere sie ihren Mann offenbar, wie das Buch zeige. Zweitens hege sie tiefe Verachtung für Donald Trump, den sie nur als „Vorgänger“ oder „Nachfolger“ bezeichne. Dennoch gibt es auch Gründe, ihr zu glauben: Filmaufnahmen nach der Debatte zeigen Biden nicht als senil, sondern lediglich angeschlagen. Trump-Vertraute berichteten überrascht von Bidens geistiger Klarheit bei der Amtsübergabe.
Die größere medizinische Rätsel
Jill Biden lenkt die Aufmerksamkeit auf ein anderes medizinisches Geheimnis: Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt wurde bei Joe Biden Prostatakrebs diagnostiziert, der bereits ins Knochengewebe gestreut hatte. Sie fragt sich, warum dies nicht früher bemerkt wurde, obwohl er von einem Ärzteteam umgeben war. Biden unterzog sich einer Strahlen- und Hormontherapie; seine Lebenserwartung sei angeblich nicht verkürzt. Unterdessen zeigt auch Trump Anzeichen von geistigem Verfall, schläft oft ein und hat blaue Flecken an den Händen.
Ein konservatives Buch
„Breathe“ – eines der häufigsten Wörter in Jill Bidens Memoiren – steht für Ruhe bewahren. Sie entstammt einer Generation, die Haltung bewahrt, selbst am Abgrund. Ihr Buch zeugt von konservativen Tugenden, die man heute bei der Gegenseite vermisst.



