Iran-Krieg: Keine Gespräche mit USA vor Erfüllung von Abkommen
Iran: Keine Gespräche mit USA vor Erfüllung von Abkommen

Der Iran hat klargestellt, dass es keine weiteren Gespräche mit den USA geben werde, solange die jüngste Absichtserklärung nicht umgesetzt sei. Der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Chalibaf sagte im Staatsfernsehen, die Auflagen müssten erfüllt sein, bevor neue Verhandlungen stattfänden. Zugleich kündigte er die Gründung eines gemeinsamen Komitees mit den USA und dem Libanon an, das die Beendigung des Krieges im Libanon überwachen soll. Chalibaf warnte die USA davor, iranische Ölexporte zu unterbinden, da in einem solchen Fall niemand mehr vom Öl profitieren werde. Die Souveränität über die Straße von Hormus liege beim Iran und dem Oman, die freie Durchfahrt sei gemäß der Vereinbarung auf 60 Tage befristet. Seit dem Ende der Seeblockade beliefen sich die iranischen Ölexporte auf mehr als 40 Millionen Barrel, wobei das Land einen um 20 Prozent höheren Preis erziele als zuvor.

Netanjahu befiehlt Zerstörung der Hisbollah-Infrastruktur

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Armee angewiesen, die Infrastruktur der Hisbollah-Miliz im Südlibanon vollständig zu zerstören. Dies gelte für alle ober- und unterirdischen Anlagen, die die Miliz für Angriffe auf Israel genutzt habe, darunter Tunnel. Netanjahu sagte bei einem Truppenbesuch: „Das ist die Anweisung: Lasst nichts zurück, und genau das tun Sie.“ Soldaten sollten sofort handeln, wenn sie eine Bedrohung für ihr Leben feststellten. Einen Abzug der Armee aus dem Grenzgebiet schloss Netanjahu aus, bis die Hisbollah vollständig entwaffnet sei und keine Bedrohung mehr darstelle. Er bezeichnete die Hisbollah als das wichtigste Glied in einer Achse der iranischen Verbündeten. Nach seinen Angaben sind von ehemals 150.000 Raketen und Geschossen noch etwa acht Prozent übriggeblieben. Zudem habe Israel im Libanon rund 9.000 „Terroristen“ getötet. Die wichtigste Maßnahme sei die Schaffung von Puffer- und Sicherheitszonen zwischen der Hisbollah und dem Norden Israels gewesen. Die libanesische Regierung und die Hisbollah bezeichnen die von Israel einseitig verfügte „Sicherheitszone“ als völkerrechtswidrige Besetzung. Das von Israel kontrollierte Areal im Südlibanon umfasst rund 620 Quadratkilometer, etwa sechs Prozent der Fläche des Libanon.

Spionage für Iran: US-Bürger in Israel festgenommen

Die israelische Polizei hat einen 20 Jahre alten US-Bürger wegen des Verdachts auf Spionage für den iranischen Geheimdienst festgenommen. Der Mann aus dem Großraum Jerusalem habe „sensible Orte“ in Israel fotografiert und gefilmt und dafür pro Auftrag bis zu Hunderte Dollar erhalten. Ihm droht eine Anklage wegen Kontaktaufnahme zu einem ausländischen Agenten und Gefährdung der nationalen Sicherheit.

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Iran kündigt Gespräche mit Katar über eingefrorene Gelder an

Der Iran will mit dem Vermittler Katar über die Umsetzung des Übergangsabkommens mit den USA beraten. Hauptthema der Gespräche am Mittwoch ist die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder, wie das iranische Außenministerium mitteilte. Treffen mit US-Vertretern seien in den kommenden Tagen nicht geplant. Dem katarischen Außenministerium zufolge sind sechs Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Geldern in Katar noch nicht nach Teheran überwiesen worden.

Witkoff und Kushner in Doha – keine direkten Gespräche mit Iran

Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind zu geplanten Verhandlungen mit dem Iran in Katar eingetroffen. Sie werden jedoch keine direkten Gespräche mit iranischen Vertretern führen, sagte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madsched al-Ansari. Die Gespräche sollten über Vermittler laufen. Ranghohe iranische Regierungsvertreter würden nicht in Doha erwartet, die technischen Gespräche dauerten aber an.

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Israels Botschafter Prosor: Europa muss libanesischer Regierung helfen

Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, forderte die Europäer auf, die libanesische Regierung im Kampf gegen die Hisbollah zu unterstützen. „Die Europäer müssen die libanesische Regierung jetzt mit aller Kraft unterstützen, sich gegen die Hisbollah durchzusetzen und damit den Würgegriff des Iran zu beenden“, sagte Prosor der Nachrichtenagentur Reuters. „Es geht um nichts Geringeres als die historische Chance auf Frieden in der Region.“ Erstmals seien die Interessen des Libanon und Israels „offiziell vollständig deckungsgleich“. Für beide Länder sei die Entwaffnung der Hisbollah entscheidend. „Die Terroristen stehen mit dem Rücken zur Wand, der Druck auf sie darf nicht nachlassen.“

Iranische Medien: Zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötet

Bei einem Angriff Unbekannter im Westen des Iran sind zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötet und zwei weitere verletzt worden. Die Täter hätten das Feuer vor dem Haus der Opfer eröffnet. Die Revolutionsgarde sprach von einem terroristischen Angriff. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet.

Verwirrung um Treffen in Doha – Verhandeln USA und Iran weiter?

Nach der jüngsten Eskalation in der Straße von Hormus könnte es in Katar zu Krisengesprächen zwischen den USA und dem Iran kommen. US-Präsident Donald Trump schrieb auf Truth Social: „Der Iran hat um ein Treffen gebeten.“ Von iranischer Seite klang das anders: Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte, eine Gesprächsrunde werde stattfinden, „sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde“. Technische Sitzungen der Arbeitsgruppen seien diese Woche nicht geplant, Konsultationen über Vermittler würden aber fortgesetzt. Laut Trumps Sprecherin Karoline Leavitt werden Kushner und Witkoff für Gespräche nach Doha fliegen. Im Mittelpunkt soll nicht das iranische Atomprogramm stehen, sondern der Streit um die Straße von Hormus.

Iran weist internationale Minenräumung in der Straße von Hormus zurück

Der Iran hat eine internationale Beteiligung an der Minenräumung in der Straße von Hormus zurückgewiesen. Vizeaußenminister Gharibabadi erklärte, der von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagene Einsatz verstoße gegen das bestehende Rahmenabkommen, das die Verantwortung ausschließlich dem Iran zuweise. Teheran werde eine gemeinsame Operation niemals zulassen. Macron hatte beim Besuch des Sultans von Oman angekündigt, gemeinsam mit Partnern an der Minenräumung mitzuwirken, um die Seewege zu sichern.

Israelische Razzien: 15-jähriger Palästinenser nahe Ramallah getötet

Israelische Sicherheitskräfte sind zu Razzien im Westjordanland ausgerückt. Das Gesundheitsministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde teilte mit, in der Nähe von Ramallah sei ein 15-jähriger Palästinenser aus Jerusalem durch einen Kopfschuss getötet worden. Rettungskräfte brachten den Jugendlichen nach erfolglosen Wiederbelebungsversuchen in ein Krankenhaus. In der Nähe von Hebron seien zwei weitere Menschen durch Schüsse verletzt worden. Das israelische Militär gab zunächst keine Stellungnahme ab.

Iran: Keine Gespräche mit USA in kommenden Tagen

Der Iran plant nach Angaben des Außenministeriums in den kommenden Tagen keine Gespräche mit den USA. Eine iranische Delegation reise zwar nach Katar, dies habe jedoch nichts mit dem Besuch von US-Vertretern zu tun. Priorität habe die Umsetzung einer Absichtserklärung als Voraussetzung für Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen.

Oman und Iran beraten über Servicegebühren in der Straße von Hormus

Oman und der Iran prüfen die Erhebung von Gebühren für Dienstleistungen in der Straße von Hormus. Der omanische Außenminister Badr al-Busaidi sagte, es gehe nicht um Durchfahrtsgebühren für Schiffe, sondern um mögliche Dienstleistungen wie Sicherheit auf See, Umweltschutz und Navigationshilfe. Durchfahrtsgebühren lehne sein Land ab, da dies international verboten sei.

Gespräche zur Umsetzung des libanesisch-israelischen Abkommens

Der Kommandeur des US-Regionalkommandos Centcom, Brad Cooper, hat den libanesischen Präsidenten Joseph Aoun in Beirut getroffen. Dabei ging es um die Umsetzung des Rahmenabkommens mit Israel. Cooper traf auch den Oberbefehlshaber der libanesischen Streitkräfte. Die libanesische und die israelische Regierung hatten sich auf einen Weg zu Frieden und Sicherheit geeinigt. Die Hisbollah lehnt die Vereinbarung jedoch ab und weist die vorgesehene Entwaffnung strikt zurück.

Trump: Treffen mit Iran in Doha

US-Präsident Donald Trump kündigte ein Treffen mit dem Iran in Doha an. „Der Iran hat um ein Treffen gebeten“, schrieb er auf Truth Social. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner sollen daran teilnehmen. Der Iran hatte zuvor Berichte über einen Verhandlungstermin zurückgewiesen. Vizeaußenminister Gharibabadi sagte, eine Gesprächsrunde werde stattfinden, sobald die Voraussetzungen geschaffen seien.

Palästinenser melden totes Kind bei Angriff im Gazastreifen

Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind mindestens drei Palästinenser getötet worden, darunter ein achtjähriges Kind. Der Angriff traf ein Zelt für Vertriebene in Deir al-Balah. Das israelische Militär erklärte, Ziel sei ein Mitglied des Islamischen Dschihad gewesen, das am Terror-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen sei.

Iran: Keine Treffen technischer Arbeitsgruppen in dieser Woche

Der Iran hat Berichte über ein baldiges Treffen von Arbeitsgruppen zur Umsetzung der Absichtserklärung mit den USA zurückgewiesen. Vizeaußenminister Gharibabadi sagte, in dieser Woche seien keine Treffen dieser Art geplant. Die Konsultationen zwischen dem Iran und Katar über die US-Verpflichtungen würden fortgesetzt.

Insider: Vermittler richten Kommunikationskanäle zwischen USA und Iran ein

Vermittler haben Kommunikationskanäle zwischen den USA und dem Iran eingerichtet, um eine erneute Eskalation zu verhindern. Vertreter beider Länder wollen in den kommenden Tagen in Doha die Beratungen über die Umsetzung einer Rahmenvereinbarung fortsetzen. Neben Katar vermittelt auch Pakistan in dem Konflikt.

Iran: Sechs Milliarden Dollar eingefrorener Gelder werden freigegeben

Nach einer Einigung mit den USA zur Aufhebung von Sanktionen im Öl- und Petrochemiesektor werden sechs Milliarden von insgesamt zwölf Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Geldern aus Katar freigegeben. Dies erklärte der iranische Präsident Massud Peseschkian staatlichen Medien zufolge.

Iran und Oman beraten über Zukunft der Straße von Hormus

Der Iran und der Oman haben erstmals in einem gemeinsamen Ausschuss über die Straße von Hormus beraten. Das Treffen fand in Maskat statt. Vertreter beider Staaten tauschten sich über Souveränitätsrechte der Golf-Anrainer und die künftige Verwaltung der Meerenge aus.

Israels Cyberabwehr spricht von massiver Zunahme iranischer Attacken

Israels Sicherheitsbehörden haben eine drastische Zunahme iranischer Cyberangriffe verzeichnet. Der Generaldirektor des Nationalen Cyberabwehrzentrums, Yossi Karadi, sagte der „Welt“, während der Operation „Roaring Lion“ im Juni 2026 seien rund 4800 Meldungen über Cybervorfälle eingegangen, verglichen mit 1600 während der Operation „Rising Lion“ im Juni 2025. „Anders als im kinetischen Bereich gibt es im Cyberraum keinen Waffenstillstand“, sagte Karadi. Am Tag der Unterzeichnung des Waffenstillstands im Juni 2025 sei die Zahl der Cyberangriffe verdoppelt worden.

Trotz Angriffen: USA rechnen weiter mit Iran-Gesprächen

Trotz mehrerer Angriffe während der Waffenruhe gehen die USA von weiteren Gesprächen mit dem Iran in den kommenden Tagen aus. Ein hochrangiger US-Regierungsbeamter teilte der Deutschen Presse-Agentur mit: „Es wurde nichts abgesagt.“ Technische Gespräche zur Umsetzung des Rahmenabkommens lägen im Plan, und die Kanäle zur Konfliktvermeidung seien funktionsfähig.

Bericht: USA und Iran einigen sich auf Ende gegenseitiger Angriffe

Die USA und der Iran haben sich einem Medienbericht zufolge auf ein Ende ihrer gegenseitigen Angriffe geeinigt. Beide Seiten planen für Dienstag ein Treffen in Doha, um den Streit um die Straße von Hormus beizulegen, berichtete Axios unter Berufung auf einen hochrangigen US-Regierungsvertreter.

Israel: Haben massiven Tunnel der Hisbollah im Südlibanon zerstört

Die israelische Armee hat im Südlibanon einen weitreichenden unterirdischen Tunnel der Hisbollah zerstört. Der Tunnel war mehr als 200 Meter lang und über 25 Meter tief. Dort sollen Hunderte Waffen gelagert gewesen sein, und es gab mehrere Abschussschächte für Angriffe auf Israel. Der Tunnel befand sich rund zehn Kilometer von der israelischen Grenze entfernt.

Iran: Sind wegen Angriffen technischen Gesprächen fern geblieben

Der Iran hat nach eigenen Angaben wegen der jüngsten Angriffe und unerfüllter Bedingungen der Absichtserklärung nicht an den für heute geplanten technischen Gesprächen teilgenommen. Ein Mitarbeiter aus dem Büro des geistlichen Oberhaupts sagte im staatlichen Fernsehen, einer der Gründe sei zu prüfen, ob der Iran Zugang zu den freigegebenen Geldern habe. „Wenn wir darauf nicht zugreifen können, ist diese Bedingung nicht erfüllt.“

Iranischer Parlamentspräsident fordert Treffen zu Lage im Libanon

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat ein rasches Treffen eines neuen Gremiums zur Kontrolle des Konflikts im Libanon gefordert. Die „Konfliktkontroll-Einheit“ des Iran, der USA und des Libanon solle sobald wie möglich ein Treffen ansetzen, zitierten ihn iranische Staatsmedien. Im Libanon war der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah am 2. März wieder aufgeflammt.