Huthi-Miliz greift Israel an - US-Gespräche mit Iran in Aussicht
Huthi-Miliz greift Israel an - US-Gespräche mit Iran

Huthi-Miliz tritt in Iran-Krieg ein - Raketenangriff auf Israel

In der fünften Woche des Iran-Kriegs hat die militant-islamistische Huthi-Miliz mit einem Raketenangriff auf Israel in den Konflikt eingegriffen. Die Rebellen reklamierten den Angriff in den frühen Morgenstunden für sich, der nach Medienberichten abgefangen wurde, ohne Verletzte oder Schäden zu verursachen. Dieser Schritt erfolgte nur wenige Stunden, nachdem die US-Regierung baldige Verhandlungen mit dem Iran in Aussicht gestellt hatte.

Diplomatische Initiativen und regionale Vermittlung

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff kündigte Gespräche mit dem Iran noch in dieser Woche an, die sich auf einen 15-Punkte-Plan der USA für ein Kriegsende konzentrieren sollen. Parallel dazu lud die pakistanische Regierung die Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei zu Beratungen am Sonntag und Montag in Islamabad ein. Pakistan, das eine rund 900 Kilometer lange Grenze mit dem Iran teilt, hat sich als Vermittler für eine mögliche Konfliktbeendigung angeboten. Das ägyptische Außenministerium betonte, dass die jüngste Eskalation in der Region im Mittelpunkt der Gespräche stehen wird.

Anhaltende Angriffe und Drohungen

Der iranische Präsident Massud Peseschkian drohte am Samstag mit Vergeltungsschlägen, falls die Infrastruktur und Wirtschaftszentren des Landes angegriffen werden. In einer Botschaft auf der Plattform X warnte er die Länder der Region: „Wenn ihr Entwicklung und Sicherheit wollt, lasst nicht zu, dass unsere Feinde den Krieg von eurem Boden aus führen.“ Die iranischen Angriffe auf Nachbarländer und Israel dauern auch in der fünften Kriegswoche an.

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In Abu Dhabi wurden Brände durch herabfallende Raketenteile gemeldet, wobei sechs Menschen verletzt wurden. Im Oman attackierten zwei Drohnen den Hafen von Salalah und verletzten eine Person. Der Flughafen in Kuwait-Stadt wurde von mehreren Drohnen angegriffen, was erheblichen Schaden am Radarsystem verursachte, aber keine Verletzten. Saudi-Arabien meldete die Abwehr einer ballistischen Rakete auf Riad und drei Drohnen.

US- und israelische Reaktionen

Nach einem Bericht des „Wall Street Journals“ wurden zwölf US-Einsatzkräfte bei einem iranischen Angriff auf die Prince Sultan Airbase in Saudi-Arabien verletzt, wobei auch amerikanische Tankflugzeuge beschädigt wurden. Israel meldete im Gegenzug Angriffe auf Ziele der iranischen Führung in Teheran und auf Hisbollah-Stellungen im Libanon. Die Hisbollah reklamierte erneut mehrere Raketenangriffe auf Israel für sich.

Politische Kommentare und internationale Spannungen

US-Außenminister Marco Rubio erklärte nach G7-Gesprächen in Paris, dass die Kriegsziele ohne Bodentruppen erreicht werden könnten, wobei er diese Option nicht kategorisch ausschloss. Er betonte, der Einsatz im Iran könnte „in wenigen Wochen, nicht in Monaten“ abgeschlossen werden, um Präsident Donald Trump maximale Handlungsfreiheit zu geben.

Trump kritisierte erneut die Nato-Verbündeten, darunter Deutschland, für mangelnde Unterstützung bei der militärischen Absicherung der Straße von Hormus. Bundeskanzler Friedrich Merz konterte auf dem „F.A.Z.-Kongress 2026“: „Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang.“ Diese Spannungen verdeutlichen die komplexen internationalen Dynamiken im anhaltenden Iran-Krieg.

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