Oslo – Marius Borg Høiby (29), der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52), bleibt weiterhin in Haft. Das Berufungsgericht lehnte seinen erneuten Antrag auf Freilassung ab. Der 29-Jährige hatte argumentiert, dass er seiner schwer kranken Mutter beistehen wolle. Doch die Richter sahen keine ausreichenden Gründe für eine Haftentlassung.
Hintergrund des Falls
Marius Borg Høiby, der aus einer früheren Beziehung von Mette-Marit stammt, sitzt seit mehreren Monaten in Untersuchungshaft. Ihm werden verschiedene Straftaten vorgeworfen, über die aufgrund der laufenden Ermittlungen keine Details bekannt gegeben wurden. Der Sohn der Kronprinzessin hatte bereits mehrfach versucht, seine Freilassung zu erwirken, scheiterte jedoch stets vor Gericht.
Gesundheitszustand von Mette-Marit
Kronprinzessin Mette-Marit leidet an einer chronischen Lungenkrankheit, die immer wieder zu gesundheitlichen Rückschlägen führt. Ihr Zustand hat sich in den letzten Monaten verschlechtert, weshalb Marius seine Mutter unterstützen wollte. Das Gericht wertete dieses Argument jedoch als nicht ausreichend, um eine Haftentlassung zu rechtfertigen. Die Entscheidung fiel einstimmig.
Reaktionen und Ausblick
Die Anwälte von Marius Borg Høiby zeigten sich enttäuscht über die Entscheidung. Sie kündigten an, weitere rechtliche Schritte zu prüfen. Der Fall sorgt in Norwegen für großes Medieninteresse, da er das Königshaus in ein ungünstiges Licht rückt. Kronprinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon haben sich bisher nicht öffentlich zu den Vorfällen geäußert. Es bleibt abzuwarten, ob Marius einen weiteren Antrag stellen wird oder ob es zu einer Verhandlung kommt.



