Im Rahmen einer Befragung vor einem Untersuchungsausschuss des US-Kongresses hat Microsoft-Mitbegründer Bill Gates schwere Vorwürfe gegen den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein erhoben. Laut Gates habe Epstein versucht, ihn mit seinen außerehelichen Affären zu erpressen.
Epstein nutzte Affären als Druckmittel
Gates erklärte, dass Epstein Kenntnis von seinen außerehelichen Beziehungen hatte und diese Informationen als Hebel einsetzte, um Gates zu bestimmten Handlungen zu bewegen. Der Microsoft-Gründer betonte jedoch, dass er zu keinem Zeitpunkt das volle Ausmaß von Epsteins kriminellen Machenschaften erkannt habe.
Aussage vor dem Untersuchungsausschuss
Die Aussage von Gates erfolgte im Rahmen einer vertraulichen Sitzung des Ausschusses, der die Verbindungen zwischen Epstein und einflussreichen Persönlichkeiten untersucht. Gates zeigte sich kooperativ und beantwortete alle Fragen der Abgeordneten. Er bedauerte zutiefst, dass er Epsteins wahre Natur nicht früher durchschaut habe.
Reaktionen und Konsequenzen
Die Enthüllungen von Gates haben in Washington für Aufsehen gesorgt. Mehrere Abgeordnete forderten eine intensive Überprüfung der Beziehungen zwischen Epstein und anderen prominenten Persönlichkeiten. Gates selbst betonte, dass er aus seinen Fehlern gelernt habe und sich nun stärker für die Bekämpfung von sexuellem Missbrauch einsetze.
Die Befragung von Gates ist Teil einer umfassenderen Untersuchung des US-Kongresses zu den Netzwerken von Jeffrey Epstein, der 2019 in einem New Yorker Gefängnis tot aufgefunden wurde. Epstein war wegen Sexhandels mit Minderjährigen angeklagt.



