Panik im Weißen Haus: Epstein-Akten lösen Krisensitzung aus
Epstein-Akten: Krisensitzung im Weißen Haus

Panik im Weißen Haus: Epstein-Akten lösen Krisensitzung aus

NYT-Recherche enthüllt: Vizepräsident JD Vance drängte auf volle Transparenz

Berlin/Washington – Wie groß ist die Angst von US-Präsident Donald Trump (79) und seinem Umfeld vor Enthüllungen in der Affäre um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) wirklich? Ein Vorabdruck aus einem Buch zweier Journalisten der „New York Times“ legt jetzt nahe, dass es im Weißen Haus sogar eine Krisensitzung zum Umgang mit dem Fall im Situation Room, einem abhörsicheren und geschützten Raum für vertrauliche Beratungen, gegeben hat.

Den Recherchen in dem Buch mit dem Titel „Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump“ zufolge trat Vizepräsident JD Vance (41) als zentrale Figur der Bunkersitzung auf. Auch Stabschefin Susie Wiles (69), die damalige Justizministerin Pam Bondi (60) und FBI-Direktor Kash Patel (46) saßen am Tisch. Vance beschrieb die Lage demnach sehr drastisch: „Das ist ein riesiges Problem!“, soll er über die Epstein-Akten gesagt haben.

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Der Vize von Donald Trump vertrat laut NYT-Bericht den Standpunkt, dass alle Akten zum Fall Epstein so schnell wie möglich veröffentlicht werden sollten, der Kongress werde ihre Freigabe früher oder später ohnehin erzwingen. Selbst unbelegte Anschuldigungen und Anekdoten über Trump sollten nach Ansicht von Vance veröffentlicht werden. Seine Argumentation: Wenn die Regierung sie zuerst veröffentliche, zeige dies ihren guten Willen und nehme Verschwörungstheorien den Wind aus den Segeln.

Diskussion über Brustwarzen

Im Situation Room soll sogar eine unbewiesene Behauptung aus einem Zivilprozess von Epstein diskutiert worden sein. Demnach soll Trump an den Brustwarzen einer jungen Frau so aggressiv gezupft und gesaugt haben, dass diese „unglaublich schmerzhaft“ ausgesehen hätten. Vance habe dafür plädiert, auch diese Anschuldigungen auf der Website des Justizministeriums zu veröffentlichen. Trump hätte, so Vance, sicher nichts dagegen, da ihm „bereits Schlimmeres vorgeworfen“ worden sei.

Dann machte der Vizepräsident laut Bericht den Vorschlag zu einem ungewöhnlichen PR-Manöver: Das Weiße Haus solle den umstrittenen TV-Moderator Tucker Carlson (57) dazu bewegen, die Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell (64) im Gefängnis zu interviewen. Es wurde sogar darüber diskutiert, ob Maxwell eine Gegenleistung für ihre Aussage erhalten könne.

MAGA-Bewegung will Offenlegung

Warum Vance so sehr auf eine Veröffentlichung der Epstein-Akten drängte? Der Grund liegt in Trumps MAGA-Bewegung, die schon auf die Offenlegung aller Akten bestanden hatte, als Joe Biden (83) noch Präsident war. Ein Teil der Basis empfand den zurückhaltenden Umgang der Trump-Regierung mit den Akten als offenen Verrat. Die Weigerung, den Skandal überhaupt aufzuklären, kam laut „NYT“-Recherche von Trump selbst.

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