Russischer Drohnenangriff trifft Bus in Nikopol: Mindestens drei Tote und zwölf Verletzte
Bei einem russischen Drohnenangriff in der Südukraine sind am 07. April 2026 mehrere Menschen getötet worden. Laut dem Gouverneur Oleksandr Hanscha kamen drei Personen ums Leben, als eine Drohne einen Bus im Zentrum der Stadt Nikopol in der Region Dnipropetrowsk traf. Der Bus wollte gerade an einer Haltestelle stoppen, als der Angriff erfolgte, wobei sich sowohl Menschen im Fahrzeug als auch an der Haltestelle befanden. Mindestens zwölf weitere Personen wurden bei dem Vorfall verletzt.
Weitere Angriffe in der Region fordern Opfer
Neben dem Vorfall in Nikopol meldeten die Behörden weitere Angriffe in der Südukraine. Im Kreis Synelnykowe wurde ein elfjähriges Kind getötet, und vier Erwachsene im Alter von 31 bis 61 Jahren erlitten Verletzungen. Zusätzlich gab es in der Stadt Pawlohrad und ihrem Umland zwei Verletzte sowie Schäden an einem Verwaltungsgebäude und Stromleitungen. Diese Attacken unterstreichen die anhaltende Intensität der russischen Angriffe in der Region.
Starke Zunahme der russischen Drohnenangriffe
Russland hat in jüngster Zeit seine Drohnenangriffe auf die Ukraine deutlich verstärkt. Einer Analyse der Nachrichtenagentur AFP zufolge, basierend auf Zahlen der ukrainischen Luftwaffe, wurde die Ukraine im März 2026 von mehr Drohnen angegriffen als in jedem anderen Monat seit Kriegsbeginn im Februar 2022. Die ukrainische Regierung wirft Moskau vor, gezielt Wohngebiete und Zivilisten ins Visier zu nehmen, was zu einer hohen Zahl von Opfern führt.
Russland meldet eigenen Drohnenangriff mit Toten
Parallel zu den Ereignissen in der Ukraine meldete Russland am Dienstagmorgen einen Drohnenangriff auf die Region Wladimir, nordöstlich von Moskau. Bei diesem Angriff kamen drei Menschen ums Leben, darunter zwei Erwachsene und ihr Sohn, während die fünfjährige Tochter verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Dieser Vorfall zeigt, wie der Krieg auch auf russischem Territorium Opfer fordert, obwohl das Ausmaß der Schäden und Verluste in der Ukraine nach wie vor verheerender ist.
Seit über vier Jahren führt Russland einen zerstörerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der tausende von Zivilisten das Leben gekostet hat. Als Teil ihrer Verteidigungsbemühungen greift die Ukraine auch Ziele in Russland an, doch die humanitären Folgen bleiben auf ukrainischer Seite unvergleichlich schwerwiegend. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Eskalation mit Besorgnis, während die Opferzahlen weiter steigen.



