Drohnenangriff auf Putins Heimatstadt: Ölterminal brennt
Drohnen treffen Putins Heimatstadt: Ölterminal in Flammen

Ein gezielter Drohnenangriff hat am frühen Morgen ein Ölterminal in St. Petersburg getroffen und einen Großbrand ausgelöst. Die Attacke erfolgte ausgerechnet zum Auftakt des wichtigsten Wirtschaftsforums von Präsident Wladimir Putin, das in der Stadt am Ufer der Newa stattfindet. Beobachter sprechen von einem „peinlichen Morgen für Putin“, da die Sicherheitslücke kaum größer sein könnte.

Angriff auf das Ölterminal

Nach Angaben lokaler Behörden schlugen mehrere Drohnen in das Tanklager im Süden der Stadt ein. Riesige Flammen und schwarzer Rauch stiegen über dem Hafengebiet auf. Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz, um die Brände unter Kontrolle zu bringen. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet, doch die Schäden an der Infrastruktur sind erheblich. Das Terminal dient der Lagerung und dem Umschlag von Erdölprodukten für die gesamte Region.

Zeitpunkt der Attacke

Der Angriff erfolgt nur Stunden nach den jüngsten massiven russischen Luftangriffen auf Kiew und andere ukrainische Städte, bei denen mindestens 14 Menschen getötet wurden. Die ukrainische Führung hatte Vergeltung angekündigt. Die Wahl des Zeitpunkts – parallel zum Wirtschaftsforum, bei dem Putin vor internationalen Gästen und Investoren die Stärke Russlands demonstrieren wollte – gilt als bewusste Provokation.

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Reaktionen aus Moskau

Das russische Verteidigungsministerium sprach von einem „terroristischen Akt“ und kündigte Vergeltung an. Experten sehen darin jedoch ein Zeichen für die wachsende Reichweite und Präzision ukrainischer Drohnenangriffe. Bereits in den vergangenen Wochen hatten ukrainische Streitkräfte mehrfach Ziele tief im russischen Hinterland attackiert, darunter Ölraffinerien und Militärflugplätze.

Bedeutung des Wirtschaftsforums

Das St. Petersburger Internationale Wirtschaftsforum gilt als Aushängeschild der russischen Wirtschaftspolitik. Putin nutzt die Bühne traditionell für große Ankündigungen und um ausländische Investoren zu locken. Der Angriff überschattet nun die Veranstaltung und wirft Fragen nach der Sicherheit kritischer Infrastruktur auf. Analysten gehen davon aus, dass die Ukraine mit solchen Aktionen nicht nur militärische, sondern auch psychologische Effekte erzielen will.

Ausblick

Die Lage bleibt angespannt. Während die Löscharbeiten in St. Petersburg andauern, bereitet sich die Ukraine auf weitere russische Luftangriffe vor. Der Krieg zeigt einmal mehr, dass er längst nicht mehr nur an der Frontlinie ausgetragen wird, sondern auch tief im Hinterland des Gegners.

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