Demokraten verspotten Trump: „Dozy Don“ statt „Sleepy Joe“
Demokraten verspotten Trump als „Dozy Don“

Ab kommender Woche regiert erneut ein über 80-jähriger Präsident die USA. Donald Trump, der im Januar 2025 ins Amt zurückkehrte, sorgt mit seinem häufigen Wegdämmern bei öffentlichen Auftritten für Häme der Demokraten. Diese haben nun eine Retourkutsche parat: Statt „Sleepy Joe“, wie Trump seinen Vorgänger Joe Biden nannte, heißt es nun „Dozy Don“ – der schläfrige Donald. Auch in der Bevölkerung wachsen die Zweifel an seiner Amtsfähigkeit.

Schläfrige Momente im Oval Office

Erst kürzlich war Trump bei einer Veranstaltung zur Kohleindustrie im Oval Office zu sehen, bei der er mehrmals die Augen schloss und wirkte, als wäre er kurz vor dem Einschlafen. Die Demokraten nutzen diese Momente nun für ihre politische Agenda. „Er macht sie manchmal einfach zu“, kommentierte ein Sprecher des Democratic National Committee sarkastisch. Die Bilder gingen in den sozialen Medien viral und lösten eine Debatte über die gesundheitliche Verfassung des Präsidenten aus.

Zweifel in der Bevölkerung

Umfragen zufolge sind mittlerweile 45 Prozent der Amerikaner der Meinung, dass Trump nicht mehr fit für das Amt sei. Besonders in den Swing States wächst die Skepsis. „Wir haben einen Präsidenten, der bei wichtigen Treffen einnickt. Das ist nicht akzeptabel“, sagte die demokratische Senatorin Elizabeth Warren. Auch republikanische Stimmen werden lauter, die eine Überprüfung der Amtsfähigkeit fordern.

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Historischer Kontext

Bereits während seiner ersten Amtszeit gab es immer wieder Berichte über Trumps ungewöhnliche Arbeitszeiten und seine Vorliebe für langes Fernsehen. Nun, mit 80 Jahren, scheinen die Auswirkungen des Alters deutlicher zu Tage zu treten. Die Demokraten erinnern an ihre eigene Kritik an Bidens Alter, der im Januar 2025 mit 82 Jahren aus dem Amt schied. Doch während Biden als geistig rege galt, sehen viele bei Trump deutliche Anzeichen von Altersschwäche.

Reaktionen aus dem Weißen Haus

Das Weiße Haus wies die Vorwürfe zurück. Pressesprecherin Karoline Leavitt erklärte, der Präsident sei „topfit“ und arbeite härter als jeder andere. Die Momente des Wegdämmerns seien auf lange Arbeitstage und eine anstrengende Reiseplanung zurückzuführen. Dennoch mehren sich die Stimmen, die eine unabhängige medizinische Untersuchung fordern.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Trump seine Kritiker mit einer energischen Agenda überzeugen kann oder ob der Spitzname „Dozy Don“ haften bleibt. Die Demokraten haben jedenfalls bereits angekündigt, jedes öffentliche Versagen des Präsidenten zu dokumentieren.

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