Atombunker in Berliner U-Bahnhof: Neue Führung zeigt Zivilschutz
Atombunker in Berlin: Neue Führung zum Zivilschutz

Neue Führung im Atombunker am U-Bahnhof Pankstraße

Seit dem Beginn des Ukrainekriegs wird verstärkt über den Ausbau des Zivilschutzes diskutiert. Eine neue Führung durch den Atombunker im U-Bahnhof Pankstraße des Vereins Unterwelten zeigt, wie die Bevölkerung während des Kalten Krieges geschützt werden sollte. Die Tour durch die sogenannte Mehrzweckanlage aus dem Jahr 1977 beleuchtet auch die Entwicklung des Zivilschutzes von damals bis heute, wie der Verein mitteilte.

Laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gibt es in Deutschland derzeit noch 579 öffentliche Schutzräume mit 478.000 Schutzplätzen. Diese seien jedoch „weder funktions- noch einsatzbereit“, so die Behörde auf ihrer Internetseite.

„Wir wollen keine Ängste schüren, mit der neuen Tour 4 aber für das Thema sensibilisieren und gegenüber Politik und Verwaltung vielleicht auch ein bisschen Handlungsdruck erzeugen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dietmar Arnold. Im Rahmen eines Pilotprojekts will der Verein die Bunkeranlage an der Pankstraße sowie zwei weitere Standorte als Schutzräume für den Krisenfall herrichten.

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Im Zuge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und anderer Bedrohungsszenarien wird in Deutschland und Berlin wieder über mehr Widerstandsfähigkeit diskutiert. Dabei geht es sowohl um den Ausbau der Verteidigungsfähigkeiten als auch um den Zivil- und Katastrophenschutz.

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