Linkes Bündnis rechtfertigt Gewalt gegen Reporter bei AfD-Protest
Linkes Bündnis rechtfertigt Gewalt gegen Reporter

Gewalt gegen Journalisten: Angriff auf Apollo-News-Reporter

Erfurt – Nach dem AfD-Parteitag am Sonntag eskalierte die Gewalt bei Protesten in der Erfurter Innenstadt. Mehrere Dutzend Menschen jagten Reporter der Medienplattform „Apollo News“ minutenlang durch die Straßen, beschimpften sie, schlugen auf sie ein und traten einem Journalisten gegen den Kopf. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Körperverletzung. Ein Polizeisprecherin bestätigte: „Die Betroffenen wurden aus der Masse mit Flaschen angegriffen. Eine Ermittlungsgruppe wurde gebildet.“

Keine Reue: „Widersetzen“ rechtfertigt Angriff

Einen Tag nach dem Vorfall zeigte das Linksaußen-Bündnis „Widersetzen“ bei einer Pressekonferenz am Rathaus in Erfurt keine Reue. Stattdessen rechtfertigten die Sprecher die Tat. Auf mehrfache Nachfragen von Journalisten, darunter ein BILD-Reporter, antwortete Noa Sander, einer der Protestler: „Faschisten mit einem Presseausweis sind immer noch Faschisten. Sie sind auf unseren Aktionen nicht willkommen.“ Die anwesenden Journalisten wurden aufgefordert, die Veranstaltung zu verlassen.

Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung

Die Polizei sucht nun nach den Tätern. Laut „Apollo News“ erlitt einer der Reporter eine schwere Platzwunde am Kopf. Eine Polizei-Spezialeinheit brachte die drei Journalisten in Sicherheit. Ob die Reporter gezielt erkannt oder für Teilnehmer des AfD-Parteitags gehalten wurden, ist laut Polizei noch unklar. Das Bündnis „Widersetzen“ hatte zuvor erklärt, Erfurt zur „antifaschistischen Hauptstadt“ mobilisiert zu haben.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram