Clueso über Haltung, KI und Nazis im Kino: „Fuck AfD“
Clueso: „Ich habe kein Problem damit, Fuck AfD zu sagen“

Clueso bezieht Position gegen die AfD

Der Musiker Clueso hat bei einer Veranstaltung von „DER SPIEGEL live“ auf dem Hurricane-Festival deutlich gemacht, dass er kein Problem damit hat, „Fuck AfD“ zu sagen. Der in der DDR geborene und in Erfurt lebende Künstler äußerte sich damit zu seiner politischen Haltung. Er betonte, dass er sich klar gegen die AfD positioniere und keine Scheu habe, dies auch öffentlich zu zeigen.

Künstliche Intelligenz und Musik

Neben politischen Themen sprach Clueso auch über den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Musikbranche. Er zeigte sich skeptisch gegenüber KI-generierter Musik, da diese oft die emotionale Tiefe vermissen lasse, die echte Künstler in ihre Werke einbringen. „Musik lebt von menschlicher Erfahrung und Gefühl – das kann eine Maschine nicht ersetzen“, so der Sänger.

Umgang mit Nazis im Kino

Ein weiteres Thema war der Umgang mit rechtsextremen Vorfällen im öffentlichen Raum. Clueso berichtete von einer Begebenheit im Kino, wo er auf Nazis traf. Er erklärte, dass er in solchen Situationen nicht wegsehe, sondern aktiv widerspreche. „Ich habe kein Problem damit, meine Meinung zu sagen, auch wenn es unangenehm wird“, sagte er. Er appellierte an das Publikum, Zivilcourage zu zeigen und sich nicht einschüchtern zu lassen.

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Die Diskussion war Teil der Live-Talk-Reihe von „DER SPIEGEL live“ auf dem Hurricane-Festival in Scheeßel. Das Gespräch wurde von Maria Herbst, Regina Steffens, Maximilian Sepp und Christian Weber moderiert. Clueso, der mit bürgerlichem Namen Thomas Hübner heißt, zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Musikern und ist bekannt für seine sozialkritischen Texte.

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