Am 4. Juli 2026 beginnt der AfD-Bundesparteitag in Erfurt unter massiven Sicherheitsvorkehrungen. Die Polizei rechnet am Wochenende mit bis zu 50.000 Demonstranten, darunter bis zu 2500 gewaltbereite Linksextremisten. Die Thüringer Polizei ist mit etwa 6000 Beamten im Einsatz, unterstützt durch Kräfte aus allen Bundesländern und der Bundespolizei.
Erste Auseinandersetzungen
Bereits am frühen Morgen kam es zu ersten Zusammenstößen. Die Polizei setzte erstmals Schlagstöcke gegen Linksextremisten ein, die versuchten, eine große Kreuzung zu blockieren. Laut BILD-Reportern vor Ort eskalierte die Situation, als Demonstranten die Zufahrtswege zum Veranstaltungsort versperrten.
Massiver Polizeieinsatz
Die Thüringer Polizei hat ihre Kräfte massiv aufgestockt. „Wir sind auf alle Szenarien vorbereitet“, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten erhalten Unterstützung aus anderen Bundesländern und der Bundespolizei, um die Sicherheit während des Parteitags zu gewährleisten. Wasserwerfer und Pfefferspray stehen bereit, wie bereits bei früheren Anti-AfD-Demonstrationen in Köln, Berlin und Halle zum Einsatz kam.
Proteste in ganz Deutschland
Parallel zu den Ereignissen in Erfurt fanden auch in anderen Städten Proteste statt. In Gießen kam es zu Ausschreitungen, bei denen die Polizei Pfefferspray und Wasserwerfer einsetzte. Der hessische Innenminister warnte vor Gewalt und Rechtsbrüchen: „Gewalt und Rechtsbrüche sind undemokratisch“, betonte er. In Köln, Berlin und Halle demonstrierten zehntausende Menschen gegen Rechtsextremismus.
Hintergrund
Der AfD-Bundesparteitag in Erfurt steht unter besonderer Beobachtung, da die Partei in den vergangenen Monaten zunehmend in die Kritik geraten ist. Die Polizei hat ihre Präsenz verstärkt, um sowohl die Delegierten als auch die Demonstranten zu schützen. BILD berichtet live von den Geschehnissen.



