Schönes Galicien: Lugo im Norden Spaniens ist noch ein echter Geheimtipp
Die mehr als 2000 Jahre alte Stadtmauer in Lugo ist vollständig erhalten, komplett begehbar und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wer in Nordspanien nach einem Reiseziel abseits der bekannten Touristenorte sucht, sollte Lugo in der Region Galicien auf dem Zettel haben. Die rund 100.000 Einwohner zählende Stadt ist vor allem für ihre vollständig erhaltene römische Stadtmauer bekannt – und gilt hierzulande noch immer als Geheimtipp.
Lugo liegt im Nordwesten Spaniens im Hinterland der Costa Verde. Das bekannteste Wahrzeichen ist die mehr als 2000 Jahre alte Stadtmauer, die einst im Auftrag von Kaiser Augustus errichtet wurde. Das Bauwerk ist etwa drei Kilometer lang, an manchen Stellen bis zu zwölf Meter breit und komplett begehbar. Seit dem Jahr 2000 gehört die Mauer zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Zugang ist kostenlos.
Römisches Erbe mitten in Galicien
Für Fans historischer Bauwerke zählt Lugo zu den interessantesten Städten Spaniens. Die römische Stadtmauer gilt als die älteste des Landes und ist bis heute vollständig erhalten. Von ihrem Rundweg aus kann man immer wieder die Aussicht über die Altstadt und die umliegenden Viertel genießen.
Ein weiteres Highlight befindet sich im Herzen der Altstadt: die Kathedrale von Lugo aus dem 12. Jahrhundert. Das imposante Gotteshaus vereint mehrere Baustile. Elemente der Romanik, Gotik, des Barocks und des Neoklassizismus prägen das Erscheinungsbild der Kirche, die zum Erzbistum Santiago de Compostela gehört.
Wichtiger Ort auf dem Jakobsweg
Lugo spielt auch für Pilger eine wichtige Rolle. Die Stadt liegt am Camino Primitivo, dem ältesten der Jakobswege. Bis nach Santiago de Compostela sind es von hier aus rund 105 Kilometer zu Fuß. Regelmäßig starten Pilgergruppen in Lugo, um die letzte Etappe durch die galicische Landschaft bis zum berühmten Wallfahrtsort zurückzulegen.
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